Circulaire du 02 septembre 1997
publié le 07 janvier 1999
Informatiser la Justice. Oui, mais comment ?

Circulaire POL 38bis relative au contenu de l'épreuve physique d'aptitude et de sélection des agents de police et gardes champêtres. - Traduction allemande

source
ministere de l'interieur
numac
1998000652
pub.
07/01/1999
prom.
02/09/1997
moniteur
http://www.ejustice.just.fgov.be/cgi/article_body.pl?language=fr&c(...)
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MINISTERE DE L'INTERIEUR


2 SEPTEMBRE 1997. - Circulaire POL 38bis relative au contenu de l'épreuve physique d'aptitude et de sélection des agents de police et gardes champêtres. - Traduction allemande


Le texte qui suit constitue la traduction en langue allemande de la circulaire POL 38bis du Ministre de l'Intérieur du 2 septembre 1997 relative au contenu de l'épreuve physique d'aptitude et de sélection des agents de police et gardes champêtres (Moniteur belge du 16 septembre 1997), établie par le Service central de traduction allemande du Commissariat d'Arrondissement adjoint à Malmedy.

MINISTERIUM DES INNERN 2. SEPTEMBER 1997 - Rundschreiben POL 38bis über den Inhalt der körperlichen Eignungs- und Selektionsprüfungfür die Anwerbung von Polizeibediensteten und Feldhütern An die Frau Provinzgouverneurin An die Herren Provinzgouverneure Zur Information: An die Frauen und Herren Ständigen Abgeordneten An die Frauen und Herren Bezirkskommissare An die Frauen und Herren Bürgermeister und Schöffen An die Herren Direktoren der Trainings- und Ausbildungszentren der Gemeindepolizei Sehr geehrte Frau Gouverneurin, Sehr geehrter Herr Gouverneur, sich in guter körperlicher Verfassung zu befinden, ist bei der Gemeindepolizei von vorrangiger Bedeutung.Bei der Selektion von Bewerbern ist es daher unerlässlich, ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu testen, um späteren Problemen bei der Grundausbildung vorzubeugen.

Da das Rundschreiben POL 38 vom 18. September 1991 über den Inhalt der körperlichen Eignungs- und Selektionsprüfung für die Anwerbung von Polizeibediensteten und Feldhütern einige Lücken aufwies und die Testreihe zahlreichen negativen Kritiken, insbesondere von seiten der Bewerberinnen, ausgesetzt war, hat eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Sportausbildern, Organisationsverantwortlichen und mit der Selektion von Polizeibediensteten beauftragten Mitarbeitern, die Initiative ergriffen, diese Prüfungen von Grund auf zu evaluieren und anzupassen.

Ziel war eine Vereinheitlichung in verschiedenen Bereichen, wie etwa: 1. die Vorgehensweise, 2.das verwendete Material, 3. das Notensystem. Die vorgeschlagene Testserie fusst auf den Selektionsergebnissen der vergangenen Jahre, wobei: - eine eingehende Untersuchung der Ergebnisse der Jahre 1993, 1994, 1995 und 1996 stattgefunden hat. Aufgrund dieser Angaben wurden alle Tests evaluiert und angepasst, - die Prüfungen den gegenwärtigen Ausbildungsmodalitäten (Königlicher Erlass vom 23. Juni 1994 zur Abänderung des Königlichen Erlasses vom 27. Oktober 1986 zur Festlegung der allgemeinen Bestimmungen über die Anwerbung von Polizeibediensteten und Feldhütern und die Ernennung in diese Dienstgrade und dessen Begleitrundschreiben vom 30.August 1994) und dem für die Zukunft angestrebten Profil des Polizeipersonals, auf Ebene des Personals im einfachen Dienst, angepasst werden, - der neue Vorschlag auf der von der Katholischen Universität Löwen entwickelten « Eurofit-Testbatterie » beruht, - gemäss den Richtlinien des Rundschreibens POL 38 vom 18. September 1991 die erforderliche Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen beim Zugang zum Beruf gewährleistet wird, - die Prüfungen und die Normen für Prüfungsbesprechungen in allen Selektionszentren standardisiert werden: - klare Beschreibung der verschiedenen Prüfungen, - Abschaffung subjektiver Beurteilungskriterien, - Standardisierung des verwendeten Prüfungsmaterials, - Verpflichtung, die Prüfungen in einem anerkannten Selektionszentrum abzulegen.

Es gibt folgende wesentlichen Unterschiede zum Rundschreiben POL 38 vom 18. September 1991 über den Inhalt der körperlichen Eignungs- und Selektionsprüfung für die Anwerbung von Polizeibediensteten und Feldhütern: - Sämtliche Prüfungen werden ausschliesslich von einem vom Minister des Innern eingerichteten oder anerkannten Trainings- und Ausbildungszentrum veranstaltet. - Jede(r) Bewerber(in) muss eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, aus der hervorgeht, dass er/sie zur Teilnahme an den Prüfungen in der Lage ist. - Die Teilnahme an sämtlichen Prüfungen ist Pflicht. - Die Prüfungen werden benotet. - Ein(e) Bewerber(in) muss 60 Prozent der Punkte für die gesamten Prüfungen und 50 Prozent der Punkte für die verschiedenen Teile erzielen, um zu bestehen. - Der Prüfungsausschuss kann bezüglich eines Bewerbers/einer Bewerberin über höchstens zwei bestimmte Prüfungsteile beraten. - Bei den Prüfungen: - wird das Bockspringen abgeschafft, - werden Anpassungen in Sachen « Shuttle run », Gleichgewichtstest am Schwebebalken, Liegestütze und Bauchmuskeltraining vorgenommen, - werden « Plate-tapping » und « Sit and reach » eingeführt.

Nachstehend wird eine Übersicht über die Prüfungen sowie über die Benotungskriterien gegeben, die nach meiner Ansicht die Grundlage für die Veranstaltung der körperlichen Eignungs- und Selektionsprüfungen für die Anwerbung in den Polizeikorps bilden.

I. Beschreibung der Prüfungen Pour la consultation du tableau, voir image II. Bedingungen für das Bestehen II.1. Die gesamten Prüfungen werden auf 100 Punkte bewertet. Die Prüfungen werden ausschliesslich von einem Trainings- und Ausbildungszentrum veranstaltet, das vom Minister des Innern eingerichtet oder anerkannt worden ist.

II.2. Jede(r) Bewerber(in) muss eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, aus der hervorgeht, dass er/sie zur Teilnahme an diesen Prüfungen in der Lage ist. Diese Erklärung muss anhand des Formulars erfolgen, das in der Anlage beigefügt ist.

II.3. Die Teilnahme an sämtlichen Prüfungen ist Pflicht. Der Bewerber/die Bewerberin kann verlangen, dass ihm/ihr für die Prüfungen in Liegestütze, Bauchmuskeltraining und Schwimmen ein zweiter Versuch gewährt wird. Der zweite Versuch erfolgt nach einer kurzen Ruhepause.

Für den Shuttle run, den Weitsprung, das Plate-tapping, das Sit and reach und den Gleichgewichtstest sind ein oder mehrere Versuche innerhalb der Prüfung vorgesehen.

II.4. Um zu bestehen, muss der Bewerber/die Bewerberin 60 Prozent der Punkte für die gesamten Prüfungen und 50 Prozent der Punkte für die nachstehend aufgeführten einzelnen Teile erhalten: I.1. Schnelligkeit und Gelenkigkeit: a) Plate-tapping, b) Sit and reach, c) Shuttle run;

I.2. Gleichgewichtstest;

I.3. Kraft: a) Liegestütze, b) Bauchmuskeltraining, c) Weitsprung aus dem Stand;

I.4. Ausdauer und Durchhaltevermögen (1 600-m-Lauf);

I.5. Schwimmen (25 Meter).

Der Prüfungsausschuss kann bezüglich eines Bewerbers/einer Bewerberin über höchstens zwei bestimmte Teile beraten, für die er/sie keine 50 Prozent erzielt hat (z. B. I.4. und I.5.). Es kann keine Beratung stattfinden, wenn ein(e) Bewerber(in) an einer Prüfung nicht teilgenommen hat oder ein Ergebnis von 0 Punkten erhalten hat.

II.5. Am Ende der Prüfungen erteilt der Prüfungsausschuss dem Bewerber/der Bewerberin eine Endbewertung.

Vorliegendes Rundschreiben findet ab dem 1. Januar 1998 Anwendung. Das bedeutet, dass die Tests der körperlichen Leistungsfähigkeit, die während einer Prüfungssitzung stattfinden, die vor dem 1. Januar 1998 begonnen hat, dem Rundschreiben POL 38 vom 18. September 1991 unterworfen bleiben. Die Tests der körperlichen Leistungsfähigkeit, die während einer Prüfungssitzung stattfinden, die nach dem 1. Januar 1998 begonnen hat, sind folglich vorliegendem Rundschreiben unterworfen.

Das Rundschreiben POL 38 vom 18. September 1991 über den Inhalt der körperlichen Eignungs- und Selektionsprüfung für die Anwerbung von Polizeibediensteten und Feldhütern wird am 1. Januar 1998 aufgehoben.

Ich möchte Sie bitten, das Datum, an dem das vorliegende Rundschreiben im Belgischen Staatsblatt veröffentlicht worden ist, im Verwaltungsblatt zu vermerken.

Der Minister des Innern, J. Vande Lanotte.

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