Loi du 13 avril 1995
publié le 02 juillet 2009
Informatiser la Justice. Oui, mais comment ?

Loi contenant des dispositions en vue de la répression de la traite et du trafic des êtres humains. - Coordination officieuse en langue allemande

source
service public federal interieur
numac
2009000438
pub.
02/07/2009
prom.
13/04/1995
moniteur
http://www.ejustice.just.fgov.be/cgi/article_body.pl?language=fr&c(...)
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SERVICE PUBLIC FEDERAL INTERIEUR


13 AVRIL 1995. - Loi contenant des dispositions en vue de la répression de la traite et du trafic des êtres humains. - Coordination officieuse en langue allemande


Le texte qui suit constitue la coordination officieuse en langue allemande de la loi du 13 avril 1995 contenant des dispositions en vue de la répression de la traite des êtres humains et de la pornographie enfantine (Moniteur belge du 25 avril 1995, err. du 17 juin 1995 et du 6 juillet 1995), telle qu'elle a été modifiée par la loi du 10 août 2005Documents pertinents retrouvés type loi prom. 10/08/2005 pub. 02/09/2005 numac 2005009652 source service public federal justice Loi modifiant diverses dispositions en vue de renforcer la luttre contre la traite et le trafic des êtres humains et contre les pratiques des marchands de sommeil fermer modifiant diverses dispositions en vue de renforcer la lutte contre la traite et le trafic des êtres humains et contre les pratiques des marchands de sommeil (Moniteur belge du 2 septembre 2005).

Cette coordination officieuse en langue allemande a été établie par le Service central de traduction allemande à Malmedy.

13. APRIL 1995 - [Gesetz zur Festlegung von Bestimmungen zur Bekämpfung des Menschenhandels und des Menschenschmuggels] [Überschrift ersetzt durch Art.37 des G. vom 10. August 2005 (Belgisches Staatsblatt vom 2. September 2005)] KAPITEL I - Menschenhandel Art. 1 bis 6 - [Abänderungsbestimmungen] KAPITEL II - Kinderpornografie Art. 7 - [Abänderungsbestimmung] KAPITEL III - Exterritorialität Art. 8 - [Abänderungsbestimmung] KAPITEL IV - Unterlassungsklage Art. 9 - Die zuständigen Minister können eine Unterlassungsklage beim Präsidenten des Gerichts Erster Instanz einleiten, wenn Verstösse gegen die sozialen Rechtsvorschriften festgestellt werden an Orten, an denen der begründete Verdacht besteht, dass die [entweder in den Artikeln 379, 380, 433quinquies bis 433octies des Strafgesetzbuchs oder in den Artikeln 77bis bis 77quinquies ] des Gesetzes vom 15.

Dezember 1980 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern beschriebenen Straftaten begangen werden. [Art. 9 abgeändert durch Art. 38 des G. vom 10. August 2005 (Belgisches Staatsblatt vom 2. September 2005)] Art. 10 - Die Klage wird im Eilverfahren eingeleitet und untersucht.

Sie kann per Antragschrift eingeleitet werden. Diese wird in vier Ausfertigungen bei der Kanzlei des Gerichts Erster Instanz hinterlegt beziehungsweise der Kanzlei per Einschreiben zugesandt.

Der Greffier dieses Gerichts unterrichtet die Gegenpartei unverzüglich per Gerichtsbrief und ersucht sie, frühestens drei und spätestens acht Tage nach Versand des Gerichtsbriefs, dem eine Ausfertigung der einleitenden Antragschrift beigefügt ist, zu erscheinen.

Unter Androhung der Nichtigkeit muss die Antragschrift Folgendes enthalten : 1. Tag, Monat und Jahr;2. Name, Vornamen, Beruf und Wohnsitz des Antragstellers;3. Name und Adresse der juristischen oder natürlichen Person, gegen die die Klage eingeleitet wird;4. den Gegenstand der Klage und die Darlegung der Klagegründe;5. die Unterschrift des Rechtsanwalts. Über die Klage wird entschieden nach Anhörung der Staatsanwaltschaft, ungeachtet jeglicher Verfolgung auf Grund derselben Taten durch ein Strafgericht.

Das Urteil ist einstweilen vollstreckbar, ungeachtet irgendeines Rechtsmittels und ohne Sicherheitsleistung.

Der Greffier ist verpflichtet, den Minister unverzüglich über jegliches Rechtsmittel zu informieren, das gegen eine auf Grund von Artikel 9 ergangene Entscheidung eingelegt wird.

KAPITEL V - Vollstreckung und Weiterverfolgung des Gesetzes Art. 11 - § 1 - [Für die Anwendung des vorliegenden Kapitels versteht man unter: 1. Menschenhandel: die Straftaten, die in den Artikeln 379, 380 und 433quinquies bis 433octies des Strafgesetzbuchs erwähnt sind;2. Menschenschmuggel: die Straftaten, die in den Artikeln 77bis bis 77quinquies des Gesetzes vom 15.Dezember 1980 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern erwähnt sind.] § 2 - Im Rahmen seiner Befugnisse bestimmt der König die konkreten Regeln und Massnahmen, deren Festlegung für die Opfer des Menschenhandels [und Menschenschmuggels] Er als zweckmässig erachtet, um ihnen unter anderem bei eventuellen gerichtlichen Schritten zu helfen. § 3 - [Abänderungsbestimmung] § 4 - [Abänderungsbestimmung] § 5 - Die vom König hierzu anerkannten Vereinigungen und die Einrichtungen öffentlichen Interesses können in allen Streitsachen, zu denen die Anwendung des vorliegenden Gesetzes Anlass gibt, vor Gericht auftreten. [Art. 11 § 1 ersetzt durch Art. 39 Nr. 1 des G. vom 10. August 2005 ( Belgisches Staatsblatt vom 2. September 2005); § 2 abgeändert durch Art. 39 Nr. 3 des G. vom 10. August 2005 ( Belgisches Staatsblatt vom 2. September 2005)] Art.12 - Die Regierung erstattet dem Parlament [alle zwei Jahre] Bericht über die Anwendung des vorliegenden Gesetzes und über den Kampf gegen den Menschenhandel [und den Menschenschmuggel] im Allgemeinen. Dieser Bericht enthält unter anderem eine Darlegung des Sachstands in Bezug auf die gerichtlichen Verfolgungen. [Art. 12 abgeändert durch Art. 40 Nr. 1 und 2 des G. vom 10. August 2005 ( Belgisches Staatsblatt vom 2. September 2005)] KAPITEL VI - Abänderungsbestimmung Art. 13 - [Abänderungsbestimmung] KAPITEL VII - Aufhebungsbestimmungen Art. 14 - Es werden aufgehoben: 1. die Artikel 380, 380ter und 381 des Strafgesetzbuchs;2. der Vermerk der Artikel 380 und 380ter des Strafgesetzbuchs in Artikel 90ter § 2 Nr.5 des Strafprozessgesetzbuchs, eingefügt durch das Gesetz vom 30. Juni 1994 über den Schutz des Privatlebens vor Abhören, Kenntnisnahme und Aufzeichnung von Privatgesprächen und privaten Fernmeldeverbindungen; 3. das Gesetz vom 26.Mai 1914 zur Bekämpfung des Frauen- und Mädchenhandels.

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