Loi du 15 février 1993
publié le 04 mai 2010
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Loi créant un Centre pour l'égalité des chances et la lutte contre le racisme. - Coordination officieuse en langue allemande

source
service public federal interieur
numac
2010000231
pub.
04/05/2010
prom.
15/02/1993
moniteur
https://www.ejustice.just.fgov.be/cgi/article_body.pl?language=fr&(...)
Document Qrcode

SERVICE PUBLIC FEDERAL INTERIEUR


15 FEVRIER 1993. - Loi créant un Centre pour l'égalité des chances et la lutte contre le racisme. - Coordination officieuse en langue allemande


Le texte qui suit constitue la coordination officieuse en langue allemande de la loi du 15 février 1993 créant un Centre pour l'égalité des chances et la lutte contre le racisme (Moniteur belge du 19 février 1993), telle qu'elle a été modifiée successivement par : - la loi du 13 avril 1995 contenant des dispositions en vue de la répression de la traite des êtres humains et de la pornographie enfantine (Moniteur belge du 25 avril 1995, err. des 17 juin 1995 et 6 juillet 1995); - la loi du 20 janvier 2003Documents pertinents retrouvés type loi prom. 20/01/2003 pub. 12/02/2003 numac 2003012034 source service public federal emploi, travail et concertation sociale Loi relative au renforcement de la législation contre le racisme fermer relative au renforcement de la législation contre le racisme (Moniteur belge du 12 février 2003, err. du 14 mai 2003); - la loi du 25 février 2003Documents pertinents retrouvés type loi prom. 25/02/2003 pub. 17/03/2003 numac 2003012105 source service public federal emploi, travail et concertation sociale Loi tendant à lutter contre la discrimination et modifiant la loi du 15 février 1993 créant un Centre pour l'égalité des changes et la lutte contre le racisme fermer tendant à lutter contre la discrimination et modifiant la loi du 15 février 1993 créant un Centre pour l'égalité des chances et la lutte contre le racisme (Moniteur belge du 17 mars 2003, err. du 13 mai 2003); - la loi du 10 août 2005Documents pertinents retrouvés type loi prom. 10/08/2005 pub. 02/09/2005 numac 2005009652 source service public federal justice Loi modifiant diverses dispositions en vue de renforcer la luttre contre la traite et le trafic des êtres humains et contre les pratiques des marchands de sommeil fermer modifiant diverses dispositions en vue de renforcer la lutte contre la traite et le trafic des êtres humains et contre les pratiques des marchands de sommeil (Moniteur belge du 2 septembre 2005); - la loi du 10 mai 2007Documents pertinents retrouvés type loi prom. 10/05/2007 pub. 22/05/2009 numac 2009000347 source service public federal interieur Loi tendant à lutter contre certaines formes de discrimination. - Traduction allemande d'extraits type loi prom. 10/05/2007 pub. 30/05/2007 numac 2007002099 source service public federal de programmation integration sociale, lutte contre la pauvrete et economie sociale Loi tendant à lutter contre certaines formes de discrimination fermer tendant à lutter contre certaines formes de discrimination (Moniteur belge du 30 mai 2007, add. du 5 juin 2007).

Cette coordination officieuse en langue allemande a été établie par le Service central de traduction allemande à Malmedy.

DIENSTSTELLEN DES PREMIERMINISTERS 15. FEBRUAR 1993 - Gesetz zur Schaffung eines Zentrums für Chancengleichheit und Bekämpfung des Rassismus Artikel 1 - Beim Premierminister wird ein Zentrum für Chancengleichheit und Bekämpfung des Rassismus, nachstehend "das Zentrum" genannt, geschaffen.Das Zentrum besitzt Rechtspersönlichkeit.

Art. 2 - [Das Zentrum hat als Auftrag, die Chancengleichheit zu fördern und jede Form von Unterscheidung, Ausgrenzung, Einschränkung oder Bevorzugung zu bekämpfen, die gestützt ist auf: 1. die Staatsangehörigkeit, die angebliche Rasse, die Hautfarbe, die Abstammung oder die nationale oder ethnische Herkunft, 2.die sexuelle Ausrichtung, den Personenstand, die Geburt, das Vermögen, das Alter, die religiöse oder weltanschauliche Überzeugung, den aktuellen oder künftigen Gesundheitszustand, die Behinderung, die politische Überzeugung, das körperliche oder genetische Merkmal oder die soziale Herkunft.] [Bei der Ausführung seines Auftrags kommuniziert und arbeitet das Zentrum zusammen mit den Vereinigungen, Einrichtungen, Organen und Diensten, die ganz oder teilweise denselben Auftrag ausführen oder die unmittelbar von der Ausführung dieses Auftrags betroffen sind.] [Das Zentrum hat ebenfalls als Auftrag, für die Beachtung der Grundrechte der Ausländer zu sorgen, die öffentlichen Behörden über Art und Umfang der Migrationsströme aufzuklären und die Konzertierung und den Dialog zwischen allen öffentlichen und privaten Akteuren, die von der Politik der Aufnahme und der Integration von Einwanderern betroffen sind, zu entwickeln.] [Ausserdem ist das Zentrum beauftragt, die Bekämpfung des Menschenhandels [und des Menschenschmuggels] zu fördern.] [Art. 2 früherer erster Satz umgegliedert zu Abs. 1 durch Art. 23 des G. vom 25. Februar 2003 (B.S. vom 17. März 2003) und ersetzt durch Art. 43 des G. vom 10. Mai 2007 (B.S. vom 30. Mai 2007); neuer Absatz 2 eingefügt durch Art. 23 des G. vom 25. Februar 2003 (B.S. vom 17.

März 2003) und ersetzt durch Art. 43 des G. vom 10. Mai 2007 (B.S. vom 30. Mai 2007);früherer zweiter und dritter Satz umgegliedert zu Abs. 3 durch Art. 43 des G. vom 10. Mai 2007 (B.S. vom 30. Mai 2007); früherer zweiter Satz eingefügt durch Art. 7 des G. vom 20. Januar 2003 (B.S. vom 17. Februar 2003); früherer dritter Satz eingefügt durch Art. 11 § 3 des G. vom 13. April 1995 (B.S. vom 25. April 1995) und abgeändert durch Art. 35 des G. vom 10. August 2005(B.S. vom 2.

September 2005)] Art. 3 - Das Zentrum führt seine Aufträge vollkommen unabhängig aus.

Das Zentrum ist befugt: 1. alle Studien und Forschungen, die zur Erfüllung seines Auftrags notwendig sind, durchzuführen, 2.den öffentlichen Behörden Stellungnahmen und Empfehlungen zur Verbesserung der Vorschriften in Anwendung von Artikel 2 des vorliegenden Gesetzes abzugeben, 3. den öffentlichen Behörden, den Privatpersonen und den privaten Einrichtungen Empfehlungen aufgrund der Ergebnisse der in Nr.1 erwähnten Studien und Forschungen abzugeben, 4. innerhalb der Grenzen seines in Artikel 2 erwähnten Auftrags jeder Person zu helfen, die um Rat über den Umfang ihrer Rechte und Verpflichtungen bittet.Diese Hilfe besteht darin, dem Betreffenden Auskünfte und Ratschläge zu erteilen über die Mittel, die er anwenden kann, um seine Rechte geltend zu machen, [4bis. innerhalb der Grenzen seines in Artikel 2 erwähnten Auftrags Klagen entgegenzunehmen und zu bearbeiten und jede Vermittlungsaufgabe, die es als notwendig empfindet, auszuführen, unbeschadet der Zuständigkeiten der föderalen Ombudsmänner,] 5. [gerichtlich vorzugehen in Streitsachen, zu denen die Anwendung der folgenden Gesetze Anlass geben kann: - des Gesetzes vom 30.Juli 1981 zur Ahndung bestimmter Taten, denen Rassismus oder Xenophobie zugrunde liegen, - des Gesetzes vom 23. März 1995 zur Ahndung der Leugnung, Verharmlosung, Rechtfertigung oder Billigung des während des zweiten Weltkrieges vom deutschen nationalsozialistischen Regime begangenen Völkermordes, - des Gesetzes vom 13. April 1995 zur Festlegung von Bestimmungen zur Bekämpfung des Menschenhandels und des Menschenschmuggels, - des Kapitels Vbis des Gesetzes vom 4. August 1996 über das Wohlbefinden der Arbeitnehmer bei der Ausführung ihrer Arbeit, - des Gesetzes vom 10. Mai 2007 zur Bekämpfung bestimmter Formen von Diskriminierung,] 6. im Rahmen seiner Aufträge Einrichtungen, Organisationen und Vermittler von juristischem Beistand zu unterstützen und zu begleiten, 7.im Rahmen seines Auftrags jede nötige Information und Dokumentation anzulegen und bereitzustellen, 8. jeden von gleich welcher öffentlichen Behörde anvertrauten Auftrag zu erfüllen, [9.statistische Daten und Entscheidungen aus der Rechtsprechung, die für die Beurteilung des vorerwähnten Gesetzes vom 30. Juli 1981 und des Gesetzes vom 25. Februar 2003 zur Bekämpfung der Diskriminierung und zur Abänderung des Gesetzes vom 15. Februar 1993 zur Schaffung eines Zentrums für Chancengleichheit und Bekämpfung des Rassismus nützlich sind, einzusammeln und zu veröffentlichen, ohne dass die Identifizierung der betroffenen Parteien möglich ist, 10. wenn das Zentrum sich auf Taten beruft, die das Vorliegen einer Diskriminierung vermuten lassen, wie sie in den vorerwähnten Gesetzen vom 30.Juli 1981 und 25. Februar 2003 erwähnt ist, die zuständige Behörde darum zu bitten, sich zu informieren und das Zentrum über die Ergebnisse der Analyse der betreffenden Taten auf dem Laufenden zu halten. Die Behörden setzen das Zentrum mit Angabe der Gründe von den Folgemassnahmen in Kenntnis.] [Art. 3 Abs. 2 Nr. 4bis eingefügt durch Art. 8 Nr. 1 des G. vom 20.

Januar 2003 (B.S. vom 12. Februar 2003); Abs. 2 Nr. 5 ersetzt durch Art. 44 des G. vom 10. Mai 2007 (B.S. vom 30. Mai 2007); Abs. 2 Nr. 9 und 10 eingefügt durch Art. 8 Nr. 2 des G. vom 20. Januar 2003 (B.S. vom 12. Februar 2003)] Art. 4 - Die zuständigen Minister und Staatssekretäre stellen dem Zentrum die zur Ausführung seiner Aufträge notwendigen Informationen zur Verfügung. [Der Minister der Justiz teilt dem Zentrum jährlich die gerichtlichen Statistiken in Bezug auf die Anwendung der vorerwähnten Gesetze vom 30. Juli 1981 und 25.Februar 2003 sowie die in Anwendung dieser Gesetze getroffenen gerichtlichen Entscheidungen mit, ohne dass die Identifizierung der betroffenen Parteien möglich ist.] Das Zentrum kann die Stellungnahme der Gemeinschaften, Regionen, Provinzial- und lokalen Behörden sowie jeder anderen öffentlichen Einrichtung einholen, sofern dies für die Ausführung seines Auftrags notwendig ist. [Art. 4 neuer Absatz 2 eingefügt durch Art. 9 des G. vom 20. Januar 2003 (B.S. vom 12. Februar 2003)] Art. 5 - Der König bestimmt das Grundlagenstatut des Zentrums durch einen im Ministerrat beratenen Erlass.

In diesem Statut wird unter anderem Folgendes bestimmt: 1. die Struktur des Zentrums, so dass die verschiedenen in Artikel 3 erwähnten Aufgaben optimal organisiert werden können und die Zusammenarbeit mit den Gemeinschaften und Regionen gewährleistet wird, 2.die Modalitäten zur Bestimmung seiner Mitglieder, 3. das Statut seiner Mitarbeiter, 4.die Modalitäten seiner Finanzierung.

Art. 6 - Das Zentrum erstattet dem Premierminister jährlich Bericht über seinen Auftrag. Dieser sendet der Abgeordnetenkammer und dem Senat eine Kopie dieses Berichts und gewährleistet seine Veröffentlichung.

Das Zentrum erstellt den zweijährlichen Bericht, den Belgien gemäss Artikel 9 des am 7. März 1966 in New York erstellten Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung dem UN-Ausschuss für die Beseitigung der Rassendiskriminierung über die zur Durchführung der Bestimmungen dieses Übereinkommens getroffenen Gesetzgebungs-, Gerichts-, Verwaltungs- und sonstigen Massnahmen vorlegen muss.

Art. 7 - [Abänderungsbestimmung]

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