Koninklijk Besluit van 08 oktober 1981
gepubliceerd op 12 maart 2008
OpenJustice.be: Open Data & Open Source

Koninklijk besluit betreffende de toegang tot het grondgebied, het verblijf, de vestiging en de verwijdering van vreemdelingen. - Duitse vertaling van wijzigingsbepalingen

bron
federale overheidsdienst binnenlandse zaken
numac
2008000158
pub.
12/03/2008
prom.
08/10/1981
staatsblad
http://www.ejustice.just.fgov.be/cgi/article_body.pl?language=nl&c(...)
Document Qrcode

FEDERALE OVERHEIDSDIENST BINNENLANDSE ZAKEN


8 OKTOBER 1981. - Koninklijk besluit betreffende de toegang tot het grondgebied, het verblijf, de vestiging en de verwijdering van vreemdelingen. - Duitse vertaling van wijzigingsbepalingen


De respectievelijk in bijlagen 1 en 2 gevoegde teksten zijn de Duitse vertaling : - van het koninklijk besluit van 20 december 2006 tot wijziging, als gevolg van de toetreding van Bulgarije en Roemenië tot de Europese Unie, van het koninklijk besluit van 8 oktober 1981 betreffende de toegang tot het grondgebied, het verblijf, de vestiging en de verwijdering van vreemdelingen en van het koninklijk besluit van 25 april 2004 tot wijziging van het koninklijk besluit van 8 oktober 1981 betreffende de toegang tot het grondgebied, het verblijf, de vestiging en de verwijdering van vreemdelingen (Belgisch Staatsblad van 28 december 2006); - van het koninklijk besluit van 27 april 2007 tot wijziging van het koninklijk besluit van 8 oktober 1981 betreffende de toegang tot het grondgebied, het verblijf, de vestiging en de verwijdering van vreemdelingen (Belgisch Staatsblad van 21 mei 2007).

Deze vertalingen zijn opgemaakt door de Centrale Dienst voor Duitse vertaling bij de Adjunct-arrondissementscommissaris in Malmedy in uitvoering van artikel 76 van de wet van 31 december 1983 tot hervorming der instellingen voor de Duitstalige Gemeenschap, vervangen bij artikel 16 van de wet van 18 juli 1990 en gewijzigd bij artikel 6 van de wet van 21 april 2007.

Anlage 1 20. DEZEMBER 2006 - Königlicher Erlass zur Abänderung des Königlichen Erlasses vom 8.Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern und des Königlichen Erlasses vom 25. April 2004 zur Abänderung des Königlichen Erlasses vom 8. Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern infolge des Beitritts von Bulgarien und Rumänien zur Europäischen Union ALBERT II., König der Belgier, Allen Gegenwärtigen und Zukünftigen, Unser Gruss! Aufgrund des Gesetzes vom 2. Juni 2006 zur Zustimmung zum Vertrag zwischen dem Königreich Belgien, der Tschechischen Republik, dem Königreich Dänemark, der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Estland, der Hellenischen Republik, dem Königreich Spanien, der Französischen Republik, Irland, der Italienischen Republik, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, dem Grossherzogtum Luxemburg, der Republik Ungarn, der Republik Malta, dem Königreich der Niederlande, der Republik Österreich, der Republik Polen, der Portugiesischen Republik, der Republik Slowenien, der Slowakischen Republik, der Republik Finnland, dem Königreich Schweden, dem Vereinigten Königreich Grossbritannien und Nordirland (Mitgliedstaaten der Europäischen Union) und der Republik Bulgarien und Rumänien über den Beitritt der Republik Bulgarien und Rumäniens zur Europäischen Union und zur Schlussakte, unterzeichnet am 25. April 2005 in Luxemburg;

Aufgrund des Gesetzes vom 15. Dezember 1980 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern, insbesondere der Artikel 9, abgeändert durch das Gesetz vom 15. Juli 1996, 40, ersetzt durch das Gesetz vom 6. Mai 1993 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 22. Februar 1995, und 42;

Aufgrund des Königlichen Erlasses vom 8. Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern, insbesondere der Artikel 69sexies und 69nonies, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 25. April 2004, der Anlage 1, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 11. Juli 2002 [sic, zu lesen ist: 22. November 1996] und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 7. November 2000 und 25. April 2004, und der Anlage 2, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 11. Juli 2002 [sic, zu lesen ist: 22. November 1996] und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 25. April 2004;

Aufgrund des Königlichen Erlasses vom 25. April 2004 zur Abänderung des Königlichen Erlasses vom 8. Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern, insbesondere des Artikels 10, abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 24. April 2006;

Aufgrund der am 12. Januar 1973 koordinierten Gesetze über den Staatsrat, insbesondere des Artikels 3 § 1, ersetzt durch das Gesetz vom 4. Juli 1989 und abgeändert durch das Gesetz vom 4. August 1996;

Aufgrund der Dringlichkeit, begründet durch folgende Erwägungen: In der Erwägung, dass der Vertrag zwischen dem Königreich Belgien, der Tschechischen Republik, dem Königreich Dänemark, der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Estland, der Hellenischen Republik, dem Königreich Spanien, der Französischen Republik, Irland, der Italienischen Republik, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, dem Grossherzogtum Luxemburg, der Republik Ungarn, der Republik Malta, dem Königreich der Niederlande, der Republik Österreich, der Republik Polen, der Portugiesischen Republik, der Republik Slowenien, der Slowakischen Republik, der Republik Finnland, dem Königreich Schweden, dem Vereinigten Königreich Grossbritannien und Nordirland (Mitgliedstaaten der Europäischen Union) und der Republik Bulgarien und Rumänien über den Beitritt der Republik Bulgarien und Rumäniens zur Europäischen Union am 1. Januar 2007 in Kraft tritt und dass die belgische Regierung beschlossen hat, die in diesem Vertrag vorgesehene Übergangsperiode anzuwenden;

In der Erwägung, dass der Königliche Erlass vom 8. Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern und der Königliche Erlass vom 25. April 2004 zur Abänderung des Königlichen Erlasses vom 8. Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern folglich dahingehend abgeändert werden müssen, dass Bestimmungen in Bezug auf die Anwendung dieser Übergangsperiode in Belgien eingefügt werden, die zwangsläufig am 1.

Januar 2007 in Kraft treten müssen;

Auf Vorschlag Unseres Ministers des Innern Haben Wir beschlossen und erlassen Wir: Artikel 1 - In der Überschrift von Titel II Kapitel Iquater des Königlichen Erlasses vom 8. Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 25. April 2004, werden die Wörter "Estnische, lettische, litauische, polnische, slowakische, slowenische, tschechische und ungarische Staatsbürger" durch die Wörter "Bulgarische, estnische, lettische, litauische, polnische, rumänische, slowakische, slowenische, tschechische und ungarische Staatsbürger" ersetzt.

Art. 2 - In Artikel 69sexies '§ 1 Absatz 1 desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 25. April 2004, werden die Wörter "estnische, lettische, litauische, polnische, slowakische, slowenische, tschechische und ungarische Staatsbürger" durch die Wörter "bulgarische, estnische, lettische, litauische, polnische, rumänische, slowakische, slowenische, tschechische und ungarische Staatsbürger" ersetzt.

Art. 3 - In Artikel 69nonies desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 25. April 2004, werden die Wörter "estnischen, lettischen, litauischen, polnischen, slowakischen, slowenischen, tschechischen oder ungarischen Staatsbürger" durch die Wörter "bulgarischen, estnischen, lettischen, litauischen, polnischen, rumänischen, slowakischen, slowenischen, tschechischen oder ungarischen Staatsbürger" ersetzt.

Art. 4 - In Titel II Kapitel Iquater desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 25. April 2004, wird ein Artikel 69decies mit folgendem Wortlaut eingefügt: "Art. 69decies - Die Bestimmungen des vorliegenden Kapitels treten für estnische, lettische, litauische, polnische, slowakische, slowenische, tschechische und ungarische Staatsbürger am 1. Mai 2009 ausser Kraft.

Die Bestimmungen des vorliegenden Kapitels treten für bulgarische und rumänische Staatsbürger am 1. Januar 2009 ausser Kraft." Art. 5 - In Anlage 1 zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 22. November 1996 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 7. November 2000 und den Königlichen Erlass vom 25. April 2004, werden die Rubriken "Bulgarien" und "Rumänien" gestrichen [sic, zu lesen ist: wird die Rubrik "Rumänien" gestrichen].

Art. 6 - In Anlage 2 zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 22. November 1996 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 25. April 2004, wird eine Rubrik "Bulgarien" und eine Rubrik "Rumänien" eingefügt: "Bulgarien: A. Gültiger nationaler Pass oder Gültiger Personalausweis B. Eines der unter "A" aufgeführten Dokumente", "Rumänien: A. Gültiger nationaler Pass oder Gültiger Personalausweis B. Eines der unter "A" aufgeführten Dokumente".

Art. 7 - In Artikel 10 des Königlichen Erlasses vom 25. April 2004 zur Abänderung des Königlichen Erlasses vom 8. Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern, abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 24. April 2006, werden die Wörter "und spätestens am 1.Mai 2009 ausser Kraft, mit Ausnahme der Artikel 6 und 7" gestrichen.

Art. 8 - Vorliegender Erlass tritt am 1. Januar 2007 in Kraft.

Art. 9 - Unser Minister des Innern ist mit der Ausführung des vorliegenden Erlasses beauftragt.

Gegeben zu Brüssel, den 20. Dezember 2006 ALBERT Von Königs wegen: Der Minister des Innern P. DEWAEL

Anlage 2 27. APRIL 2007 - Königlicher Erlass zur Abänderung des Königlichen Erlasses vom 8.Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern ALBERT II., König der Belgier, Allen Gegenwärtigen und Zukünftigen, Unser Gruss! Aufgrund des Gesetzes vom 15. Dezember 1980 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern, insbesondere der Artikel 10 § 2 Absatz 2, 10bis § 1 Absatz 2 und § 2 Absatz 3, 12 Absatz 3, 13 § 1 Absatz 5 und § 2 Absatz 2, 17 Absatz 2, 18 § 1, 19 Absatz 5, 41 Absatz 2, 42 Absatz 1 und 2, 50 Absatz 1, 57/30 § 1 Absatz 6 und 61/3 § 1 Absatz 2;

Aufgrund von Artikel 78 des Gesetzes vom 15. September 2006 zur Abänderung des Gesetzes vom 15. Dezember 1980 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern;

Aufgrund des Königlichen Erlasses vom 8. Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 2. April 1984, 18.Juli 1984, 16. August 1984, 14. Februar 1986, 9.

März 1987, 28. Januar 1988, 13. Juli 1988, 7. November 1988, 7.

Februar 1990, 9. Juli 1990, 16. Oktober 1990, 18. April 1991, 25.

September 1991, 20. Dezember 1991, 13. Juli 1992, 5. November 1992, 22. Dezember 1992, 19.Mai 1993, 31. Dezember 1993, 3. März 1994, 11.

März 1994, 3. Februar 1995, 22. Februar 1995, 12. Oktober 1995, 22.

November 1996, 10. Dezember 1996, 11. Dezember 1996, 7. Januar 1998, 2. März 1998, 12.Juni 1998, 26. Juni 2000, 9. Juli 2000, 7. November 2000, 4. Juli 2001, 20. Juni 2002, 11. Juli 2002, 17. Oktober 2002, 11. Juli 2003, 25.April 2004, 9. Dezember 2004, 17. Januar 2005, 3.

Februar 2005, 11. April 2005, 11. Mai 2005, 17. September 2005, 24.

April 2006, 15. Mai 2006 und 20. Dezember 2006;

Aufgrund des Gutachtens Nr. 42.564/4 des Staatsrates vom 18. April 2007, abgegeben in Anwendung von Artikel 84 § 1 Absatz 1 Nr. 1 der koordinierten Gesetze über den Staatsrat;

Auf Vorschlag Unseres Ministers des Innern Haben Wir beschlossen und erlassen Wir: Artikel 1 - Vorliegender Erlass dient unter anderem der Umsetzung in den Königlichen Erlass vom 8. Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern der Richtlinie 2001/55/EG des Rates der Europäischen Union vom 20. Juli 2001 über Mindestnormen für die Gewährung vorübergehenden Schutzes im Falle eines Massenzustroms von Vertriebenen und Massnahmen zur Förderung einer ausgewogenen Verteilung der Belastungen, die mit der Aufnahme dieser Personen und den Folgen dieser Aufnahme verbunden sind, auf die Mitgliedstaaten, der Richtlinie 2003/86/EG des Rates der Europäischen Union vom 22. September 2003 betreffend das Recht auf Familienzusammenführung, der Richtlinie 2004/81/EG des Rates der Europäischen Union vom 29. April 2004 über die Erteilung von Aufenthaltstiteln für Drittstaatsangehörige, die Opfer des Menschenhandels sind oder denen Beihilfe zur illegalen Einwanderung geleistet wurde und die mit den zuständigen Behörden kooperieren, der Richtlinie 2004/83/EG des Rates der Europäischen Union vom 29. April 2004 über Mindestnormen für die Anerkennung und den Status von Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen als Flüchtlinge oder als Personen, die anderweitig internationalen Schutz benötigen, und über den Inhalt des zu gewährenden Schutzes und der Richtlinie 2005/85/EG des Rates der Europäischen Union vom 1. Dezember 2005 über Mindestnormen für Verfahren in den Mitgliedstaaten zur Zuerkennung und Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft.

Art. 2 - In Artikel 17/7 § 2 Absatz 2 desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 15. Mai 2006, werden die Wörter "oder eines vollstreckbaren bestätigenden Beschlusses zur Aufenthaltsverweigerung" gestrichen.

Art. 3 - In Artikel 22/2 desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 11. Dezember 1996 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 2. März 1998, wird in Absatz 2 zwischen dem Wort "und" und den Wörtern "die ihm dazu" das Wort "gegebenenfalls" eingefügt.

Art. 4 - In Titel Ibis Kapitel II des Königlichen Erlasses vom 8.

Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern werden in der Überschrift von Abschnitt 2 die Wörter "des ersten" durch das Wort "eines" ersetzt.

Art. 5 - In Titel Ibis Kapitel II Abschnitt 2 desselben Erlasses wird ein Artikel 25/2 mit folgendem Wortlaut eingefügt: "Art. 25/2 - § 1 - Ausländer, denen der Aufenthalt im Königreich bereits für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten gemäss Titel I Kapitel II des Gesetzes oder für einen Zeitraum von über drei Monaten erlaubt oder gestattet ist und die nachweisen: 1. entweder dass sie im Besitz folgender Dokumente sind: a) einer Arbeitserlaubnis B, einer Berufskarte oder einer vom zuständigen Öffentlichen Dienst ausgestellten Bescheinigung zur Befreiung von dieser Verpflichtung und b) einem ärztlichen Attest, aus dem hervorgeht, dass sie nicht an einer der in der Anlage zum Gesetz aufgezählten Krankheiten leiden und c) wenn die Betreffenden älter als 18 Jahre sind, eine Bescheinigung, aus der hervorgeht, dass sie nicht wegen gemeinrechtlicher Verbrechen oder Delikte verurteilt worden sind, 2.oder dass sie die im Gesetz oder in einem Königlichen Erlass festgelegten Bedingungen erfüllen, damit ihnen der Aufenthalt im Königreich für einen Zeitraum von über drei Monaten aufgrund einer anderen Eigenschaft erlaubt werden kann, können auf dieser Grundlage beim Bürgermeister des Ortes, wo sie sich aufhalten, einen Antrag auf Aufenthaltserlaubnis einreichen.

Diesem Antrag müssen Belege beiliegen, aus denen hervorgeht, dass die Ausländer die in vorliegendem Paragraphen erwähnten Bedingungen erfüllen. § 2 - Weisen Ausländer nach, dass sie die in § 1 Absatz 1 Nr. 1 erwähnten Bedingungen erfüllen und geht aus der Überprüfung des tatsächlichen Wohnorts, die der Bürgermeister oder sein Beauftragter vornehmen muss, hervor, dass die Ausländer auf dem Gebiet der betreffenden Gemeinde wohnen, erteilt der Bürgermeister oder sein Beauftragter den Ausländern eine Aufenthaltserlaubnis für begrenzte Dauer, trägt die Gemeindeverwaltung sie ins Fremdenregister ein und händigt sie ihnen eine Bescheinigung über die Eintragung in diesem Register aus beziehungsweise, wenn die Ausländer bereits Inhaber einer solchen Bescheinigung sind, setzt die Gemeindeverwaltung sie von dem betreffenden Beschluss in Kenntnis.

Andernfalls beschliesst der Bürgermeister oder sein Beauftragter anhand eines Dokuments, das dem Muster in Anlage 40 entspricht, den Antrag nicht zu berücksichtigen. Die Gemeindeverwaltung leitet eine Kopie dieses Dokuments an den Beauftragten des Ministers weiter. § 3 - Weisen Ausländer nach, dass sie die in § 1 Absatz 1 Nr. 2 erwähnten Bedingungen erfüllen und geht aus der Überprüfung des tatsächlichen Wohnorts, die der Bürgermeister oder sein Beauftragter vornehmen muss, hervor, dass die Ausländer auf dem Gebiet der betreffenden Gemeinde wohnen, wird ihnen ein Dokument ausgehändigt, das die Hinterlegung des Antrags bescheinigt. Die Gemeindeverwaltung leitet den betreffenden Antrag zusammen mit den in § 1 Absatz 2 erwähnten Belegen und dem bei Überprüfung des Wohnortes erstellten Bericht unverzüglich an den Beauftragten des Ministers weiter.

Andernfalls beschliesst der Bürgermeister oder sein Beauftragter anhand eines Dokuments, das dem Muster in Artikel 40 entspricht, ihren Antrag nicht zu berücksichtigen. Die Gemeindeverwaltung leitet eine Kopie dieses Dokuments an den Beauftragten des Ministers weiter.

Erteilt der Minister oder sein Beauftragter Ausländern eine Aufenthaltserlaubnis, trägt die Gemeindeverwaltung sie ins Fremdenregister ein und händigt sie ihnen eine Bescheinigung über die Eintragung in diesem Register aus beziehungsweise, wenn die Ausländer bereits Inhaber einer solchen Bescheinigung sind, setzt die Gemeindeverwaltung sie von dem betreffenden Beschluss in Kenntnis.

Beschliesst der Minister oder sein Beauftragter, dass Ausländer die in § 1 Absatz 1 Nr. 2 erwähnten Bedingungen nicht erfüllen, lehnt er ihren Antrag auf Aufenthaltserlaubnis ab und weist sie gegebenenfalls gemäss dem Muster in Anlage 13 an, das Staatsgebiet zu verlassen." Art. 6 - In Titel Ibis Kapitel II Abschnitt 2 desselben Erlasses wird ein Artikel 25/3 mit folgendem Wortlaut eingefügt: "Art. 25/3 - § 1 - Reichen Ausländer, die erklären, sich in einem der in Artikel 10 oder 10bis des Gesetzes vorgesehenen Fälle zu befinden, ihren Antrag gemäss Artikel 12bis § 2 oder 10ter § 1 des Gesetzes beim zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertreter ein, wird ihnen nach Vorlage aller erforderlichen Dokumente ein Dokument ausgehändigt, das die Hinterlegung des Antrags und deren Datum bescheinigt. § 2 - Sind Ausländer, die nach Belgien kommen, im Besitz einer Aufenthaltszulassung gemäss Artikel 10 des Gesetzes, trägt die Gemeindeverwaltung sie in das Fremdenregister ein und händigt sie ihnen eine Bescheinigung über die Eintragung in diesem Register aus.

Den in Artikel 13 § 1 Absatz 4 des Gesetzes erwähnten Fall ausgenommen, sind die Aufenthaltserlaubnis für bestimmte Dauer und die Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister ein Jahr gültig." Art. 7 - Artikel 26 desselben Erlasses, abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 22. November 1996, wird wie folgt ersetzt: "Art. 26 - § 1 - Wenn Ausländer, die bei der Gemeindeverwaltung des Ortes, wo sie sich aufhalten, erklären, sich in einem der in Artikel 10 des Gesetzes vorgesehenen Fälle zu befinden, im Fremdenregister eingetragen sind, händigt die Gemeindeverwaltung ihnen gemäss Artikel 12bis §§ 3 oder 4 des Gesetzes ein Dokument gemäss dem Muster in Anlage 15bis aus, mit dem bescheinigt wird, dass ihr Antrag eingereicht ist, und händigt sie ihnen eine Registrierungsbescheinigung Muster A aus, die neun Monate nach Ausstellung des Dokuments, das dem Muster in Anlage 15bis entspricht, abläuft. Die Gemeindeverwaltung leitet unverzüglich eine Kopie dieses Dokuments an den Beauftragten des Ministers weiter. § 2 - Erfüllen in Artikel 12bis § 3 des Gesetzes erwähnte Ausländer die in § 1 Absatz 2 Nr. 1 und 2 derselben Bestimmung festgelegten Bedingungen nicht, notifiziert die Gemeindeverwaltung ihnen den Beschluss zur Erklärung der Unzulässigkeit ihres Antrags durch Aushändigung eines Dokuments, das dem Muster in Anlage 15ter entspricht.

Die Gemeindeverwaltung leitet unverzüglich eine Kopie dieses Dokuments an den Beauftragten des Ministers weiter.

Befinden Ausländer sich darüber hinaus in einem der in Artikel 7 des Gesetzes vorgesehenen Fälle, wird ihnen mit dem Formular A oder B, das dem Muster in Anlage 12 oder 13 entspricht, gegebenenfalls ein Beschluss notifiziert, mit dem sie angewiesen werden, das Staatsgebiet zu verlassen. § 3 - Erfüllen in Artikel 12bis § 4 des Gesetzes erwähnte Ausländer die in § 1 Absatz 2 Nr. 3 derselben Bestimmung festgelegten Bedingungen nicht, erklärt der Minister oder sein Beauftragter ihren Antrag für unzulässig und notifiziert ihnen die Gemeindeverwaltung diesen Beschluss durch Aushändigung eines Dokuments, das dem Muster in Anlage 15ter entspricht.

Befinden Ausländer sich darüber hinaus in einem der in Artikel 7 des Gesetzes vorgesehenen Fälle, wird ihnen mit dem Formular A oder B, das dem Muster in Anlage 12 oder 13 entspricht, gegebenenfalls ein Beschluss notifiziert, mit dem sie angewiesen werden das Staatsgebiet zu verlassen. § 4 - Beschliesst der Minister oder sein Beauftragter, dass in § 1 erwähnte Ausländer nicht aufenthaltsberechtigt sind, weist er sie je nach Fall an das Staatsgebiet zu verlassen. In diesem Fall darf die Frist für das Verlassen des Staatsgebietes nicht unter dreissig Tagen liegen. Die Gemeindeverwaltung notifiziert diese beiden Beschlüsse durch Aushändigung eines Dokuments, das dem Muster in Anlage 14 entspricht. § 5 - Wird ein günstiger Beschluss über den Aufenthaltsantrag gefasst oder wird der Gemeindeverwaltung binnen einer Frist von neun Monaten ab Ausstellung des Dokuments, das gemäss dem Muster in Anlage 15bis aufgestellt worden ist, kein Beschluss mitgeteilt, erhalten in § 1 erwähnte Ausländer eine Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister. Gegebenenfalls wird die Registrierungsbescheinigung bis zur Ausstellung dieser Bescheinigung verlängert.

Den in Artikel 13 § 1 Absatz 4 des Gesetzes erwähnten Fall ausgenommen, sind die Aufenthaltserlaubnis für bestimmte Dauer und die Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister ein Jahr gültig. § 6 - Beschliesst der Minister oder sein Beauftragter die in § 5 vorgesehene Frist von neun Monaten um drei Monate zu verlängern, händigt die Gemeindeverwaltung den Ausländern eine Kopie dieses Beschlusses aus und verlängert die Registrierungsbescheinigung um drei Monate ab ihrem Verfalldatum.

Der Minister oder sein Beauftragter kann ebenfalls beschliessen, die in § 5 vorgesehene Frist von neun Monaten ein zweites Mal um drei Monate zu verlängern, wobei gemäss Absatz 1 vorgegangen wird.

Wird ein günstiger Beschluss gefasst oder wird der Gemeindeverwaltung binnen der ersten beziehungsweise gegebenenfalls binnen der zweiten Frist von drei Monaten kein Beschluss mitgeteilt, erhalten Ausländer eine Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister.

Gegebenenfalls wird die Registrierungsbescheinigung bis zur Ausstellung dieser Bescheinigung verlängert.

Beschliesst der Minister oder sein Beauftragter im ersten oder zweiten Zeitraum von drei Monaten, dass ein Ausländer nicht aufenthaltsberechtigt ist, wird gemäss § 4 vorgegangen." Art. 8 - Artikel 26bis desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 19. Mai 1993 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 22. November 1996, wird durch einen Artikel 26/2 mit folgendem Wortlaut ersetzt: "Art. 26/2 - § 1 - Reichen Ausländer, die erklären, sich in einem der in Artikel 10bis des Gesetzes vorgesehenen Fälle zu befinden, ihren Antrag bei der Gemeindeverwaltung ein und ist in Bezug auf diese Anträge kein Beschluss zur Nichtberücksichtigung aufgrund von Artikel 25/2 § 3 Absatz 2 ergangen beziehungsweise sind die Anträge nicht für unzulässig in Anwendung von Artikel 9bis des Gesetzes erklärt worden, wird den betreffenden Ausländern nach Vorlage aller erforderlichen Dokumente ein Dokument ausgehändigt, das die Hinterlegung des Antrags und deren Datum bescheinigt und dem Muster in Anlage 41 entspricht.

Die Ausländer werden in das Fremdenregister eingetragen und erhalten eine Bescheinigung Muster A, deren Gültigkeitsdauer der des Aufenthaltsscheins des Ausländers, dem sie nachkommen, entspricht, ohne jedoch einen Zeitraum von neun Monaten zu überschreiten. Die Gemeindeverwaltung leitet unverzüglich den Antrag und eine Kopie von Anlage 41 an den Beauftragten des Ministers weiter. § 2 - Wird ein günstiger Beschluss über einen Antrag auf Aufenthaltserlaubnis gefasst oder wird der Gemeindeverwaltung binnen einer Frist von neun Monaten ab Ausstellung des Dokuments, das gemäss dem Muster in Anlage 41 aufgestellt worden ist, kein Beschluss mitgeteilt, erhalten in § 1 erwähnte Ausländer eine Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister. Gegebenenfalls wird die Registrierungsbescheinigung bis zur Ausstellung dieser Bescheinigung verlängert.

Beschliesst der Minister oder sein Beauftragter die in Absatz 1 vorgesehene Frist von neun Monaten um drei Monate zu verlängern, händigt die Gemeindeverwaltung den Ausländern eine Kopie dieses Beschlusses aus und verlängert die Registrierungsbescheinigung um drei Monate ab ihrem Verfalldatum.

Der Minister oder sein Beauftragter kann ebenfalls beschliessen, die in Absatz 1 vorgesehene Frist von neun Monaten ein zweites Mal um drei Monate zu verlängern, wobei gemäss Absatz 2 vorgegangen wird.

Wird ein günstiger Beschluss gefasst oder wird der Gemeindeverwaltung binnen der ersten beziehungsweise gegebenenfalls binnen der zweiten Frist von drei Monaten kein Beschluss mitgeteilt, erhalten Ausländer eine Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister.

Gegebenenfalls wird die Registrierungsbescheinigung bis zur Ausstellung dieser Bescheinigung verlängert.

Beschliesst der Minister oder sein Beauftragter, dass in § 1 erwähnte Ausländer nicht aufenthaltsberechtigt sind, weist er sie je nach Fall an das Staatsgebiet zu verlassen. In diesem Fall darf die Frist für das Verlassen des Staatsgebietes nicht unter dreissig Tagen liegen, es sei denn, der Ausländer, dem nachgekommen wird, wohnt nicht mehr in Belgien, verlängert seinen Aufenthalt über die begrenzte Dauer der Aufenthaltserlaubnis hinaus oder ist angewiesen worden das Staatsgebiet zu verlassen." Art. 9 - Artikel 26ter desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 11. Dezember 1996, wird durch einen Artikel 26/3 mit folgendem Wortlaut ersetzt: "Art. 26/3 - Bei Ausländern, die eine Bescheinigung der Gemeindebehörden vorlegen können, aus der hervorgeht, dass ihre Wohnung für sie selbst und ihre Familienmitglieder die in der betreffenden Region geltenden grundlegenden Anforderungen im Bereich Sicherheit, Gesundheit und Bewohnbarkeit erfüllt, wird davon ausgegangen, dass sie über genügende Unterkunftsmöglichkeiten im Sinne der Artikel 10 und 10bis des Gesetzes verfügen.

Der Bürgermeister oder sein Beauftragter stellt Ausländern, die eine solche Bescheinigung beantragen, eine Empfangsbestätigung aus und leitet eine Kopie an den Minister oder seinen Beauftragten weiter.

Binnen einer Frist von sechs Monaten ab Ausstellung der Empfangsbestätigung informiert der Bürgermeister oder sein Beauftragter die Ausländer darüber, ob die Bescheinigung ausgestellt werden kann. Eine Kopie dieses Beschlusses wird an den Minister oder seinen Beauftragten weitergeleitet. Hat der Bürgermeister oder sein Beauftragter sechs Monate nach dem Datum der Empfangsbestätigung noch keinen Beschluss über die Ausstellung der Bescheinigung gefasst, wird davon ausgegangen, dass der betreffende Ausländer die in Absatz 1 erwähnten Bedingungen in der betreffenden Gemeinde erfüllt." Art. 10 - In Titel Ibis Kapitel II Abschnitt 2 desselben Erlasses wird ein Artikel 26/4 mit folgendem Wortlaut eingefügt: "Art. 26/4 - Beschliesst der Minister oder sein Beauftragter gemäss Artikel 11 § 2 des Gesetzes, dem Aufenthalt von Ausländern, denen aufgrund von Artikel 10 des Gesetzes der Aufenthalt im Königreich gestattet war, ein Ende zu setzen, weist er sie an das Staatsgebiet zu verlassen. In diesem Fall darf die Frist für das Verlassen des Staatsgebietes nicht unter dreissig Tagen liegen. Die Gemeindeverwaltung notifiziert diese beiden Beschlüsse durch Aushändigung eines Dokuments, das dem Muster in Anlage 14ter entspricht. Der Aufenthaltsschein wird entzogen." Art. 11 - In Titel Ibis Kapitel II Abschnitt 2 desselben Erlasses wird ein Artikel 26/5 mit folgendem Wortlaut eingefügt: "Art. 26/5 - § 1 - Weist der Minister oder sein Beauftragter in Artikel 13 § 3 des Gesetzes erwähnte Ausländer an das Staatsgebiet zu verlassen, legt er die Frist fest, innerhalb deren diese Ausländer das Staatsgebiet zu verlassen haben. Dieser Beschluss wird durch Aushändigung eines Dokuments notifiziert, das dem Muster in Anlage 13 entspricht. § 2 - Dasselbe gilt, wenn der Minister oder sein Beauftragter Familienmitglieder eines in § 1 erwähnten Ausländers oder Familienmitglieder eines Studenten auf der Grundlage von Artikel 13 § 4 des Gesetzes anweist das Staatsgebiet zu verlassen. In diesem Fall darf die Frist für das Verlassen des Staatsgebietes nicht unter dreissig Tagen liegen, es sei denn, der Ausländer, dem nachgekommen wird, wohnt nicht mehr in Belgien, verlängert seinen Aufenthalt über die begrenzte Dauer der Aufenthaltserlaubnis hinaus oder ist angewiesen worden das Staatsgebiet zu verlassen." Art. 12 - Artikel 29 desselben Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1. Absatz 2 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: "Erfüllen Ausländer die in Artikel 14 des Gesetzes vorgesehene Bedingung, stellt der Bürgermeister oder sein Beauftragter ihnen eine Empfangsbestätigung aus, die dem Muster in Anlage 16bis entspricht. Die Gemeindeverwaltung leitet eine Kopie dieses Dokuments an den Beauftragten des Ministers weiter." 2. Ein Absatz 3 mit folgendem Wortlaut wird eingefügt: "Erfüllen Ausländer die in Artikel 14 des Gesetzes vorgesehene Bedingung nicht, beschliesst der Bürgermeister oder sein Beauftragter anhand eines Dokuments, das dem Muster in Anlage 16ter entspricht, den Antrag nicht zu berücksichtigen.Die Gemeindeverwaltung leitet eine Kopie dieses Dokuments an den Beauftragten des Ministers weiter." Art. 13 - In Artikel 30 desselben Erlasses, abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 22. November 1996, wird Absatz 1 wie folgt ersetzt: "In Erwartung eines Beschlusses des Ministers oder seines Beauftragten wird die Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister bei Ablauf entzogen und wird dem betreffenden Ausländer ein Dokument ausgestellt, das dem Muster in Anlage 15 entspricht. Dieses Dokument bescheinigt, dass der Ausländer einen Antrag auf Niederlassungserlaubnis eingereicht hat, deckt vorläufig seinen Aufenthalt während der in Absatz 2 erwähnten Frist und wird gegebenenfalls bis zur Ausstellung des Ausländerausweises verlängert." Art. 14 - In Titel Ibis Kapitel III desselben Erlasses wird ein Artikel 30bis mit folgendem Wortlaut eingefügt: "Art. 30bis - Beschliesst der Minister oder sein Beauftragter in Anwendung von Artikel 18 § 2 des Gesetzes, dass ein Ausländer nicht mehr das Recht hat, sich im Königreich aufzuhalten, wird dem Ausländer dieser Beschluss durch Aushändigung eines Dokuments notifiziert, das dem Muster in Anlage 13 entspricht, und wird ihm der Ausländerausweis entzogen.

Beschliesst der Minister oder sein Beauftragter in Anwendung von Artikel 18 § 2 des Gesetzes, dass ein Ausländer nicht mehr das Recht hat, sich im Königreich niederzulassen, sein Aufenthaltsrecht jedoch behält, wird der Ausländerausweis entzogen. In diesem Fall erhält der Ausländer wieder eine Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister für begrenzte beziehungsweise unbegrenzte Dauer." Art. 15 - In Titel Ibis wird in der Überschrift von Kapitel IV desselben Erlasses das Wort "Verlängerung," gestrichen.

Art. 16 - Artikel 31 desselben Erlasses, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 22. Februar 1995 und 11. Juli 2002, wird wie folgt abgeändert: 1. In § 1 werden die Wörter "Bescheinigung über die Eintragung ins Fremdenregister" durch die Wörter "Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister" ersetzt. 2. Paragraph 2 Absatz 1 wird wie folgt ersetzt: "Die Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister, aus der hervorgeht, dass dem Ausländer der Aufenthalt für unbegrenzte Dauer gestattet oder erlaubt ist, ist fünf Jahre gültig." 3. In Absatz 2 und 3 werden die Wörter "ab dem Datum der Ausstellung" jeweils gestrichen. Art. 17 - Artikel 32 desselben Erlasses, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 22. Februar 1995 und 11. Juli 2002, wird wie folgt abgeändert: 1. Paragraph 1 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: "§ 1 - Die Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister, aus der hervorgeht, dass dem Ausländer der Aufenthalt für unbegrenzte Dauer gestattet oder erlaubt ist, wird von der Gemeindeverwaltung des Wohnortes für fünf Jahre erneuert. Sie kann unter den in Artikel 41 bestimmten Bedingungen vorzeitig erneuert werden." 2. Ein § 1bis mit folgendem Wortlaut wird eingefügt: "§ 1bis - Bescheinigungen über die Eintragung im Fremdenregister für einen Aufenthalt von begrenzter Dauer, die auf der Grundlage von Artikel 9ter oder Artikel 49/2 § 2 des Gesetzes ausgestellt werden, bleiben bis zu ihrem Verfalldatum gültig, wenn die Aufenthaltserlaubnis beziehungsweise -zulassung im Laufe der Gültigkeit dieser Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister aufgrund von Artikel 13 § 1 Absatz 2 oder Artikel 49/2 § 3 des Gesetzes unbegrenzt wird." Art. 18 - Artikel 33 desselben Erlasses, abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 11. Dezember 1996, wird wie folgt abgeändert: 1. In Absatz 1 werden die Wörter "dem dreissigsten und fünfzehnten Tag" durch die Wörter "dem fünfundvierzigsten und dreissigsten Tag" ersetzt.2. In Absatz 1 werden die Wörter "die Verlängerung beziehungsweise Erneuerung seines Aufenthaltsscheins oder die Erneuerung seines Niederlassungsscheins" durch die Wörter "die Erneuerung seines Aufenthalts- oder Niederlassungsscheins" ersetzt.3. In Absatz 2 werden die Wörter "Verlängerung beziehungsweise" gestrichen.4. Im letzten Absatz werden die Wörter "Verlängerung beziehungsweise" gestrichen. Art. 19 - Artikel 34 desselben Erlasses wird aufgehoben.

Art. 20 - Artikel 36 desselben Erlasses wird wie folgt abgeändert: 1. In Absatz 2 werden die Wörter "Die Gemeindeverwaltung ersetzt diese Scheine von Amts wegen" durch die Wörter "Nachdem die Gemeindeverwaltung gegebenenfalls mit dem Minister oder seinem Beauftragten Kontakt aufgenommen hat, ersetzt sie diese Scheine von Amts wegen" ersetzt.2. In Absatz 2 Nr.1 werden die Wörter "oder des Personenstands" gestrichen. 3. Absatz 2 Nr.3 wird gestrichen. 4. Absatz 2 Nr.4 wird gestrichen. 5. Der letzte Absatz wird wie folgt ersetzt: "Auf dem neuen Schein wird die Ersetzung vermerkt;er läuft an dem Datum ab, das auf dem ersetzten Schein vermerkt war, es sei denn, die Ersetzung betrifft einen Schein, auf dem festgestellt wird, dass dem Ausländer der Aufenthalt für unbegrenzte Dauer oder die Niederlassung erlaubt oder gestattet ist, und die Ersetzung erfolgt binnen sechs Monaten vor dem Verfalldatum des Scheins." Art. 21 - In Titel Ibis Kapitel IV desselben Erlasses wird ein Artikel 36bis mit folgendem Wortlaut eingefügt: "Art. 36bis - Ausländer melden Verlust, Diebstahl oder Vernichtung ihres Aufenthalts- oder Niederlassungsscheins beziehungsweise jedes anderen Aufenthaltsdokuments bei der Polizeidienststelle des Ortes, an dem der Verlust oder der Diebstahl festgestellt wurde.

Die Polizei stellt eine Bescheinigung über die Meldung des Verlusts, des Diebstahls oder der Vernichtung aus, übermittelt der Gemeinde des Hauptwohnortes des betreffenden Ausländers und dem Ausländeramt eine Kopie und leitet gegebenenfalls eine Untersuchung über die Umstände des Verlustes oder des Diebstahls ein.

Die Gemeinde des Hauptwohnortes behält eine Kopie der Bescheinigung in der Akte des Ausländers." Art. 22 - In Artikel 39 desselben Erlasses, abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 11. Dezember 1996, werden in § 4 die Wörter "Verlängerung beziehungsweise" gestrichen.

Art. 23 - Artikel 41 desselben Erlasses, abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 22. November 1996, wird wie folgt abgeändert: 1. Absatz 1 wird wie folgt ersetzt: "Die Gemeindeverwaltung erneuert den Aufenthalts- oder Niederlassungsschein vorzeitig im Laufe des letzten Jahres seiner Gültigkeit in dem in Artikel 39 § 4 erwähnten Fall oder auf Antrag des Ausländers, sofern diese Formalität für die Erlangung eines Visums notwendig ist." 2. Absatz 2 wird aufgehoben.3. Im letzten Absatz werden die Wörter "Verlängerung beziehungsweise" gestrichen. Art. 24 - Artikel 45 § 2 Absatz 1 desselben Erlasses, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 12. Juni 1998, wird wie folgt ergänzt: "Ist es der Gemeindeverwaltung unmöglich, die Aufenthaltskarte sofort auszustellen, muss die Registrierungsbescheinigung bis zur Ausstellung der Aufenthaltskarte verlängert werden." Art. 25 - Artikel 49 § 2 Absatz 2 desselben Erlasses, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 12. Juni 1998, wird wie folgt ergänzt: "Ist es der Gemeindeverwaltung unmöglich, Aufenthaltskarte oder Ausweis sofort auszustellen, muss die Registrierungsbescheinigung bis zur Ausstellung der Aufenthaltskarte beziehungsweise des Ausweises verlängert werden." Art. 26 - Artikel 51 § 3 Absatz 1 desselben Erlasses, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 20. Dezember 1991, 22. Dezember 1992, 22.

November 1996 und 12. Juni 1998, wird wie folgt ergänzt: "Ist es der Gemeindeverwaltung unmöglich, die Aufenthaltskarte sofort auszustellen, muss die Registrierungsbescheinigung bis zur Ausstellung der Aufenthaltskarte verlängert werden." Art. 27 - Artikel 53 § 3 Absatz 1 desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 14. Februar 1986 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 20. Dezember 1991 und 12. Juni 1998, wird wie folgt ergänzt: "Ist es der Gemeindeverwaltung unmöglich, die Aufenthaltskarte sofort auszustellen, muss die Registrierungsbescheinigung bis zur Ausstellung der Aufenthaltskarte verlängert werden." Art. 28 - Artikel 55 § 3 Absatz 2 desselben Erlasses, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 20. Dezember 1991, 22. Februar 1995, 22.

November 1996 und 11. Dezember 1996, wird wie folgt ergänzt: "Ist es der Gemeindeverwaltung unmöglich, die Aufenthaltskarte sofort auszustellen, muss die Registrierungsbescheinigung bis zur Ausstellung der Aufenthaltskarte verlängert werden." Art. 29 - Artikel 61 § 3 Absatz 1 desselben Erlasses, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 22. Dezember 1992, 19. Mai 1993, 22.

Februar 1995 und 12. Juni 1998, wird wie folgt ergänzt: "Ist es der Gemeindeverwaltung unmöglich, die Aufenthaltskarte oder den Ausweis sofort auszustellen, muss die Registrierungsbescheinigung bis zur Ausstellung der Aufenthaltskarte beziehungsweise des Ausweises verlängert werden." Art. 30 - Artikel 63 § 2 Absatz 1 desselben Erlasses, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 13. Juli 1992 und 22. November 1996, wird wie folgt ergänzt: "Ist es der Gemeindeverwaltung unmöglich, den Ausweis sofort auszustellen, muss die Registrierungsbescheinigung bis zur Ausstellung des Ausweises verlängert werden." Art. 31 - In Artikel 69quinquies desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 11. Juli 2002, werden in § 3 die Wörter "dem dreissigsten und fünfzehnten Tag" durch die Wörter "dem fünfundvierzigsten und dreissigsten Tag" ersetzt.

Art. 32 - In Artikel 69sexies desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 25. April 2004 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 20. Dezember 2006, wird § 2 wie folgt abgeändert: 1. Die Wörter ", deren Gültigkeitsdauer eventuell bis zum Ende der fünfmonatigen Frist ab dem Datum des Niederlassungsantrags verlängert wird" werden gestrichen.2. Paragraph 2 wird wie folgt ergänzt: "Die Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister wird bei Ablauf entzogen und dem betreffenden Ausländer wird ein Dokument ausgestellt, das dem Muster in Anlage 15 entspricht.Dieses Dokument bescheinigt, dass der Ausländer einen Niederlassungsantrag eingereicht hat, deckt vorläufig seinen Aufenthalt während der Frist von fünf Monaten nach Antragstellung und wird gegebenenfalls bis zur Ausstellung einer Aufenthaltskarte für Angehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaften verlängert." Art. 33 - In Artikel 69septies desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 25. April 2004, wird in § 2 Absatz 3 zwischen dem ersten und dem zweiten Satz folgender Satz eingefügt: "Ist es der Gemeindeverwaltung unmöglich, dieses Dokument sofort auszustellen, muss die Registrierungsbescheinigung bis zur Ausstellung dieses Dokuments verlängert werden." Art. 34 - In Titel II desselben Erlasses werden in der Überschrift von Kapitel III, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 11. Dezember 1996, zwischen dem Wort "Flüchtlinge" und den Wörtern "und Staatenlose" die Wörter ", Personen mit Anspruch auf subsidiären Schutz" eingefügt.

Art. 35 - In Titel II Kapitel III desselben Erlasses werden in der Überschrift des einleitenden Abschnitts, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 19. Mai 1993 und ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 11. Dezember 1996, die Wörter "bei denen der Ausländer sich als Flüchtling melden kann" durch die Wörter "bei denen Ausländer einen Asylantrag einreichen können" und werden die Wörter "der Flüchtlingserklärung" durch das Wort "des Asylantrags" ersetzt.

Art. 36 - Artikel 71/2 desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 19. Mai 1993 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 3. Februar 1995, 22. November 1996 und 11.

Dezember 1996, wird wie folgt abgeändert: 1. Paragraph 1 wird wie folgt ersetzt: "§ 1 - Die Behörden, bei denen in Artikel 50 und 50ter des Gesetzes erwähnte Ausländer an der Grenze einen Asylantrag einreichen können, sind die mit der Grenzkontrolle beauftragten Behörden." 2. Paragraph 2 wird wie folgt ersetzt: "§ 2 - Die Behörden, bei denen in Artikel 50, 50bis und 51 des Gesetzes erwähnte Ausländer im Königreich einen Asylantrag einreichen können, sind die Bediensteten des Ausländeramts und die Direktoren der Strafanstalten." 3. Paragraph 3 wird wie folgt ersetzt: "§ 3 - Ausländer, die an der Grenze oder im Königreich einen Asylantrag einreichen, werden unverzüglich vom Minister oder von seinem Beauftragten ins Warteregister eingetragen, es sei denn, sie sind in einer anderen Eigenschaft in den Bevölkerungsregistern eingetragen." Art. 37 - In denselben Erlass wird ein Artikel 71/2bis mit folgendem Wortlaut eingefügt: "Art. 71/2bis - In den in Artikel 51/5 § 1 Absatz 2 des Gesetzes erwähnten Fällen kann der Minister oder sein Beauftragter die Festhaltung von Ausländern an einem bestimmten Ort anordnen.

Der Beschluss des Ministers oder seines Beauftragten wird mit einem Dokument notifiziert, das dem Muster in Anlage 39ter entspricht." Art. 38 - In denselben Erlass wird ein Artikel 71/2ter mit folgendem Wortlaut eingefügt: "Art. 71/2ter - § 1 - Werden Ausländer im Rahmen der Bestimmung des für ihren Asylantrag zuständigen Staates vorgeladen oder zur Erteilung von Auskünften aufgefordert, ist auf dieser Vorladung oder Notifizierung der Inhalt von Artikel 51/5 § 1 Absatz 5 des Gesetzes vermerkt. § 2 - Wird für einen Ausländer davon ausgegangen, dass er seinen Asylantrag zurückgezogen hat und ist ihm die Einreise ins Staatsgebiet verweigert worden, wird er von den mit der Grenzkontrolle beauftragten Behörden zurückgeführt. Der Minister oder sein Beauftragter setzt ihn durch Aushändigung eines Dokuments, das dem Muster in Anlage 11 entspricht, davon in Kenntnis. § 3 - Wird für einen Ausländer davon ausgegangen, dass er seinen Asylantrag zurückgezogen hat und ist ihm der Aufenthalt im Königreich verweigert worden, muss er das Staatsgebiet verlassen. Der Minister oder sein Beauftragter setzt ihn durch Aushändigung eines Dokuments, das dem Muster in Anlage 13 entspricht, davon in Kenntnis.

Die Dokumente, die ausgestellt worden sind, als der Ausländer einen Asylantrag eingereicht hat, und gegebenenfalls die Registrierungsbescheinigung werden entzogen." Art. 39 - Artikel 71/3 desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 11. Dezember 1996 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 2. März 1998, wird wie folgt abgeändert: 1. In § 1 werden die Wörter "der Belgien bindenden internationalen Abkommen" durch die Wörter "der Belgien bindenden europäischen Vorschriften" ersetzt.2. In § 3 Absatz 2 werden die Wörter "als sich der Ausländer als Flüchtling gemeldet hat" durch die Wörter "als der Ausländer einen Asylantrag eingereicht hat" ersetzt. Art. 40 - Artikel 71/4 desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 11. Dezember 1996, wird wie folgt abgeändert: 1. In Absatz 1 und 2 werden die Wörter "der Belgien bindenden internationalen Abkommen" jeweils durch die Wörter "der Belgien bindenden europäischen Vorschriften" ersetzt.2. In Absatz 3 werden die Wörter "das Ausländeramt" durch die Wörter "der Generalkommissar für Flüchtlinge und Staatenlose" ersetzt. Art. 41 - In Artikel 71/5 desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 19. Mai 1993 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 22. November 1996 und 11. Dezember 1996, werden die Wörter "die Flüchtlingserklärung" durch die Wörter "den Asylantrag" ersetzt.

Art. 42 - In Titel II Kapitel III desselben Erlasses werden in der Überschrift von Abschnitt 1 die Wörter "In Belgien anerkannte Flüchtlinge" durch das Wort "Asylsuchende" ersetzt.

Art. 43 - Artikel 72 desselben Erlasses, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 28. Januar 1988, wird wie folgt abgeändert: 1. Die Wörter "und sich als Flüchtling meldet" werden durch die Wörter "und einen Asylantrag einreicht" ersetzt. 2. Ein Absatz 2 mit folgendem Wortlaut wird hinzugefügt: "Gemäss Artikel 52/3 § 2 des Gesetzes erhalten diese Ausländer ebenfalls einen Abweisungsbeschluss, der dem Muster in Anlage 11ter entspricht." Art. 44 - In Artikel 72bis Absatz 1 desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 28. Januar 1988, werden die Wörter "der sich bei den mit der Grenzkontrolle beauftragten Behörden als Flüchtling meldet" durch die Wörter "der bei den mit der Grenzkontrolle beauftragten Behörden einen Asylantrag einreicht" und werden die Wörter "seinen Antrag auf Anerkennung als Flüchtling" durch die Wörter "seinen Asylantrag" ersetzt.

Art. 45 - Artikel 72ter desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 28. Januar 1988 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 25. September 1991 und 19. Mai 1993, wird wie folgt ersetzt: "Art. 72ter - Ausländer, die an der Grenze erscheinen, ohne Inhaber der erforderlichen Dokumente zu sein und denen die Rechtsstellung eines Flüchtlings und der subsidiäre Schutz verweigert worden sind, werden unbeschadet der in Artikel 39/70 des Gesetzes vorgesehenen aufschiebenden Wirkung abgewiesen und gegebenenfalls gemäss Artikel 53bis des Gesetzes zur Grenze des Landes, aus dem sie geflüchtet sind oder in dem ihrer Erklärung zufolge ihr Leben oder ihre Freiheit gefährdet sein soll, zurückgeführt." Art. 46 - In Artikel 73 desselben Erlasses, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 28. Januar 1988 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 19. Mai 1993, 11. Dezember 1996 und 3. Februar 2005, werden die Wörter "und der sich als Flüchtling meldet" durch die Wörter "und der einen Asylantrag einreicht" ersetzt.

Art. 47 - Artikel 74 desselben Erlasses, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 28. Januar 1988 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 19. Mai 1993, 3. Februar 1995 und 11. Dezember 1996, wird wie folgt abgeändert: 1. In § 1 Absatz 1 werden die Wörter "der sich an der Grenze als Flüchtling gemeldet hat" durch die Wörter "der an der Grenze einen Asylantrag eingereicht hat" ersetzt.2. Paragraph 2 wird mit folgendem Wortlaut wieder aufgenommen: "§ 2 - Ausländern, die im Königreich bei einer der in Artikel 71/2 § 2 bestimmten zuständigen Behörden einen Asylantrag eingereicht haben und gemäss Artikel 74/6 § 1bis des Gesetzes an einem bestimmten Ort festgehalten werden, wird dieser Beschluss mit einem Dokument notifiziert, das dem Muster in Anlage 39bis entspricht.In diesem Fall erhält der Betreffende anhand eines Dokuments, das dem Muster in Anlage 13quinquies entspricht, gemäss Artikel 52/3 § 2 des Gesetzes ebenfalls eine Anweisung das Staatsgebiet zu verlassen." 3. Paragraph 3 wird wie folgt abgeändert: a) In Absatz 1 werden die Wörter "der sich im Königreich bei einer der in Artikel 71/2 § 2 bestimmten Behörden als Flüchtling gemeldet hat" durch die Wörter "der im Königreich bei einer der in Artikel 71/2 § 2 bestimmten Behörden einen Asylantrag eingereicht hat" und werden die Wörter "seiner Erklärung" durch die Wörter "seinem Antrag" ersetzt.b) In Absatz 2 werden die Wörter "geht die Gemeindeverwaltung gemäss den Bestimmungen von § 1 Absatz 2 vor" durch die Wörter "stellt die Gemeindeverwaltung eine Registrierungsbescheinigung Muster A aus, die drei Monate ab dem Datum ihrer Ausstellung gültig ist" ersetzt.4. Paragraph 4 wird wie folgt abgeändert: a) In Absatz 1 werden die Wörter "und er sich danach als Flüchtling meldet" durch die Wörter "und er danach einen Asylantrag einreicht" ersetzt.b) In Absatz 2 werden die Wörter "§ 1" durch die Wörter "§ 3" ersetzt. Art. 48 - Artikel 75 desselben Erlasses, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 19. Mai 1993 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 22. November 1996, wird wie folgt abgeändert: 1. In § 1 werden die Wörter "die dem Ausländer ausgehändigt worden ist, der seine Anerkennung als Flüchtling beantragt hat" durch die Wörter "die Ausländern ausgehändigt worden ist, die einen Asylantrag eingereicht haben" ersetzt. 2. Paragraph 2 wird wie folgt abgeändert: a) Absatz 1 wird wie folgt ersetzt: "Wenn der Generalkommissar für Flüchtlinge und Staatenlose es ablehnt, Ausländern die Rechtsstellung als Flüchtling anzuerkennen oder den subsidiären Schutzstatus zuzuerkennen, weist der Minister oder sein Beauftragter die Betreffenden gemäss Artikel 52/3 § 1 des Gesetzes an das Staatsgebiet zu verlassen." » b) In Absatz 2 werden die Wörter "Artikel 63/5 Absatz 2" durch die Wörter "Artikel 39/70" und die Wörter "Anlage 26bis" durch die Wörter "Anlage 13quinquies" ersetzt. c) Absatz 3 wird wie folgt ersetzt: "Die Dokumente, die Ausländern zu dem Zeitpunkt, zu dem sie einen Antrag eingereicht haben, ausgehändigt worden sind, und gegebenenfalls die Registrierungsbescheinigung werden ihnen entzogen." 3. Paragraph 3 Absatz 1 wird wie folgt ersetzt: "Bei Verweigerung auf der Grundlage von Artikel 52 des Gesetzes ordnet der Minister oder sein Beauftragter ferner an, dass Ausländer an einem in Artikel 74/6 § 1 des Gesetzes erwähnten bestimmten Ort festgehalten werden, sofern er dies für erforderlich hält, um das effektive Entfernen aus dem Staatsgebiet zu gewährleisten." Art. 49 - Artikel 76 desselben Erlasses, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 28. Januar 1988 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 19. Mai 1993, wird wie folgt ersetzt: "Art. 76 - Unter Vorbehalt der Einlegung einer in Artikel 39/56 Absatz 2 des Gesetzes erwähnten Beschwerde werden Ausländer, denen die Rechtsstellung eines Flüchtlings zuerkannt wurde, nach Vorlage ihrer von der zuständigen Behörde ausgestellten Flüchtlingsbescheinigung in das Fremdenregister eingetragen und wird ihnen eine Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister für unbegrenzte Dauer ausgehändigt." Art. 50 - Artikel 77 desselben Erlasses, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 28. Januar 1988 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 19. Mai 1993 und 22. November 1996, wird wie folgt ersetzt: "Art. 77 - Erkennt die zuständige Behörde Ausländern den subsidiären Schutzstatus zu, trägt die Gemeindeverwaltung die Betreffenden nach Anweisung des Ministers oder seines Beauftragten in das Fremdenregister ein und händigt ihnen gemäss Artikel 49/2 §§ 2 und 3 des Gesetzes eine Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister aus." Art. 51 - In Titel II Kapitel III desselben Erlasses werden in der Überschrift von Abschnitt 2 die Wörter "In Belgien anerkannte Flüchtlinge" durch das Wort "Asylsuchende" ersetzt.

Art. 52 - Artikel 78 desselben Erlasses, abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 28. Januar 1988, wird aufgehoben.

Art. 53 - In Artikel 79 desselben Erlasses, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 19. Mai 1993 und 11. Dezember 1996, werden zwischen den Wörtern "in Artikel" und den Wörtern "51 des Gesetzes" die Wörter "50bis oder" eingefügt.

Art. 54 - Artikel 80 desselben Erlasses, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 28. Januar 1988, 19. Mai 1993, 3. Februar 1995 und 11. Dezember 1996, wird wie folgt abgeändert: 1. Paragraph 1 wird aufgehoben.2. In § 2 Absatz 1 werden die Wörter "sich als Flüchtling gemeldet hat" durch die Wörter "einen Asylantrag eingereicht hat" und die Wörter "seiner Erklärung" durch die Wörter "seinem Antrag" ersetzt.3. Paragraph 3 wird wie folgt abgeändert: a) In Absatz 1 werden die Wörter "der sich als Flüchtling gemeldet hat" durch die Wörter "der einen Asylantrag eingereicht hat" ersetzt. b) Zwischen den Absätzen 1 und 2 wird ein Absatz mit folgendem Wortlaut eingefügt: "Ausländer, die aufgrund von Artikel 57/29 des Gesetzes vorübergehenden Schutz genossen haben und gemäss Artikel 50bis Absatz 2 des Gesetzes einen Asylantrag eingereicht haben, müssen binnen acht Werktagen nach Antragstellung bei der Gemeindeverwaltung ihres Hauptwohnortes erscheinen." 4. Ein § 4 mit folgendem Wortlaut wird hinzugefügt: "§ 4 - Setzt der Minister oder sein Beauftragter der Aufenthaltserlaubnis eines Ausländers, der vorübergehenden Schutz geniesst, oder eines seiner Familienmitglieder, für die die Prüfung ihres Asylantrags aufgrund von Artikel 51/9 des Gesetzes ausgesetzt wird, gemäss Artikel 57/36 § 2 des Gesetzes ein Ende, wird die Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister, deren Inhaber sie sind, entzogen. Nach Einsicht in das von einer der in Artikel 71/2 § 2 bestimmten Behörden ausgestellte Dokument geht die Gemeindeverwaltung des Hauptwohnortes des Betreffenden gemäss den Bestimmungen von § 2 Absatz 2 vor." Art. 55 - In Artikel 83 desselben Erlasses, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 28. Januar 1988 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 19. Mai 1993, werden die Wörter "der in Artikel 57/11 § 1 Absatz 3 des Gesetzes vorgesehenen aufschiebenden Wirkung" durch die Wörter "der Einlegung einer in Artikel 39/56 Absatz 2 des Gesetzes erwähnten Beschwerde" ersetzt.

Art. 56 - Artikel 88 desselben Erlasses wird wie folgt ersetzt: "Art. 88 - In Artikel 10 § 1 Absatz 1 Nr. 4 des Gesetzes erwähnte Familienmitglieder eines Ausländers, der einen Asylantrag eingereicht hat, erhalten eine Registrierungsbescheinigung Muster A, deren Gültigkeitsdauer mit derjenigen der Registrierungsbescheinigung des Ausländers übereinstimmt, es sei denn, sie sind Inhaber eines Aufenthaltsscheins." Art. 57 - Artikel 88bis desselben Erlasses, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 19. Mai 1993 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 22. November 1996, wird wie folgt abgeändert: 1. In § 1 Absatz 1 und in § 2 Absatz 1 werden die Wörter "Artikel 52bis" jeweils durch die Wörter "Artikel 52/4" ersetzt.2. In § 1 Absatz 2 und in § 2 Absatz 2 werden die Wörter "wo er sich als Flüchtling meldete" jeweils durch die Wörter "zu dem er einen Asylantrag eingereicht hat" ersetzt. Art. 58 - In Titel II Kapitel III desselben Erlasses werden in der Überschrift von Abschnitt 2ter, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 22. November 1996, zwischen dem Wort "Flüchtlinge" und dem Wort "- Entfernung" die Wörter "und Personen, die subsidiären Schutz geniessen" eingefügt.

Art. 59 - Artikel 88ter desselben Erlasses, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 22. November 1996, wird wie folgt ersetzt: "Art. 88ter - Der Beschluss des Ministers oder seines Beauftragten zur Ausweisung aus dem Staatsgebiet aufgrund von Artikel 49 § 3 oder 49/2 § 5 des Gesetzes wird durch Aushändigung eines Dokuments notifiziert, das dem Muster in Anlage 13 entspricht. Der Aufenthaltsschein und gegebenenfalls die Flüchtlingsbescheinigung werden entzogen." Art. 60 - In Artikel 91 § 2 desselben Erlasses werden die Wörter "Bescheinigung über die Eintragung ins Fremdenregister" durch die Wörter "Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister" ersetzt und wird Absatz 2 aufgehoben.

Art. 61 - In Artikel 92 desselben Erlasses werden die Wörter "Bescheinigung über die Eintragung ins Fremdenregister" jeweils durch die Wörter "Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister" ersetzt und die Wörter "verlängert oder" jeweils gestrichen.

Art. 62 - In Artikel 98 desselben Erlasses werden in Absatz 2 die Wörter "Bescheinigung über die Eintragung ins Fremdenregister" durch die Wörter "Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister" ersetzt und wird Absatz 3 aufgehoben.

Art. 63 - In Artikel 100 desselben Erlasses, abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 11. Dezember 1996, werden in Absatz 1 und 4 die Wörter "Bescheinigung über die Eintragung ins Fremdenregister" jeweils durch die Wörter "Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister" ersetzt und wird Absatz 2 aufgehoben.

Art. 64 - In Artikel 101 Absatz 1 desselben Erlasses werden die Wörter "Verlängerung oder" gestrichen.

Art. 65 - In Titel II desselben Erlasses wird ein Kapitel VII mit folgender Überschrift eingefügt: "Kapitel VII - Ausländer, die Opfer von Straftaten in Zusammenhang mit Menschenhandel im Sinne von Artikel 433quinquies des Strafgesetzbuches sind, oder die unter den Umständen, die in Artikel 77quater Nr. 1 - nur was unbegleitete Minderjährige betrifft - bis Nr. 5 erwähnt sind, Opfer von Straftaten in Zusammenhang mit Menschenschmuggel im Sinne von Artikel 77bis des Gesetzes sind und die mit den Behörden zusammenarbeiten".

Art. 66 - In Titel II Kapitel VII desselben Erlasses wird ein Artikel 110bis mit folgendem Wortlaut eingefügt: "Art. 110bis - § 1 - Anträge auf Dokumente für die in Artikel 61/2 bis 61/4 des Gesetzes erwähnten Ausländer werden von einem von den zuständigen Behörden anerkannten Zentrum, das auf die Aufnahme von Opfern solcher Straftaten spezialisiert ist, an den Minister oder seinen Beauftragten gerichtet. § 2 - Verfügen in Artikel 61/2 § 1 des Gesetzes erwähnte Ausländer nicht über einen Aufenthaltsschein, ordnet der Minister oder sein Beauftragter die Notifizierung einer Anweisung das Staatsgebiet zu verlassen an. Die Gemeindeverwaltung notifiziert diesen Beschluss durch Aushändigung eines Dokuments, das dem Muster in Anlage 13 entspricht.

Handelt es sich bei einem im vorhergehenden Absatz erwähnten Ausländer um einen unbegleiteten Minderjährigen im Sinne von Artikel 61/2 § 2 Absatz 2 des Gesetzes, weist der Minister oder sein Beauftragter die Gemeindeverwaltung zur Aushändigung eines Aufenthaltsdokuments mit einer Gültigkeitsdauer von höchstens drei Monaten an, das dem Muster in Anlage 4 entspricht. § 3 - Der Minister oder sein Beauftragter weist die Gemeindeverwaltung an, in Artikel 61/2 § 2 Absatz 3 beziehungsweise Artikel 61/3 § 1 des Gesetzes erwähnten Ausländern ein Aufenthaltsdokument mit einer Gültigkeitsdauer von höchstens drei Monaten auszuhändigen, das dem Muster in Anlage 4 entspricht.

Im vorhergehenden Absatz erwähnte Ausländer müssen im Hinblick auf die Feststellung ihrer Identität ihr Identitätsdokument so schnell wie möglich, spätestens aber bei Prüfung des Antrags auf Aufenthaltserlaubnis für unbegrenzte Dauer vorlegen. Können sie dieses Dokument nicht vorlegen, müssen sie darlegen, welche Schritte sie unternommen haben, um ihre Identität gemäss Artikel 61/3 § 4 des Gesetzes nachzuweisen.

Aufgrund von Artikel 61/3 § 2 Absatz 2 des Gesetzes kann der Minister oder sein Beauftragter die Gemeindeverwaltung anweisen, Anlage 4 ein einziges Mal für höchstens drei Monate zu verlängern. § 4 - Der Minister oder sein Beauftragter weist die Gemeindeverwaltung an, in Artikel 61/4 § 1 des Gesetzes erwähnten Ausländern eine Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister mit einer Gültigkeitsdauer von sechs Monaten auszustellen. Diese Bescheinigung kann verlängert oder erneuert werden, wenn der Prokurator des Königs oder der Arbeitsauditor bestätigt, dass der Ausländer noch stets die in Artikel 61/4 § 1 des Gesetzes erwähnten Bedingungen erfüllt. § 5 - Der Minister oder sein Beauftragter weist die Gemeindeverwaltung an, Ausländern, die die in Artikel 61/5 des Gesetzes erwähnten Bedingungen erfüllen und ihr Identitätsdokument vorgelegt haben beziehungsweise auf gültige Weise nachgewiesen haben, dass es ihnen unmöglich ist, dieses Dokument in Belgien zu besorgen, eine Bescheinigung über die Eintragung im Fremdenregister für unbegrenzte Dauer auszustellen." Art. 67 - In Artikel 110bis § 4 desselben Erlasses, eingefügt durch Artikel 66 des vorliegenden Erlasses, werden die Wörter "verlängert oder" gestrichen.

Art. 68 - In Titel II Kapitel VII desselben Erlasses wird ein Artikel 110ter mit folgendem Wortlaut eingefügt: "Art. 110ter - Befinden sich Ausländer in der in Artikel 61/2 § 3, 61/3 § 3 oder 61/4 § 2 des Gesetzes bestimmten Lage, kann der Minister oder sein Beauftragter jederzeit der in Artikel 61/2 § 2 des Gesetzes vorgesehenen Frist oder der zeitweiligen Aufenthaltserlaubnis ein Ende setzen. Das Dokument wird entzogen und eine Anweisung das Staatsgebiet zu verlassen, die dem Muster in Anlage 13 entspricht, wird notifiziert." Art. 69 - In Titel III desselben Erlasses wird die Überschrift von Kapitel I wie folgt ersetzt: "KAPITEL I - Beschwerde beim Rat für Ausländerstreitsachen".

Art. 70 - Artikel 111 desselben Erlasses, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 13. Juli 1992 und 22. November 1992, wird wie folgt ersetzt: "Wird beim Rat für Ausländerstreitsachen eine Beschwerde im Verfahren mit unbeschränkter Rechtsprechung gemäss dem gewöhnlichen Verfahren oder eine Nichtigkeitsklage gegen einen in Artikel 39/79 § 1 Absatz 2 des Gesetzes erwähnten Beschluss eingereicht, stellt die Gemeindeverwaltung dem betreffenden Ausländer auf Anweisung des Ministers oder seines Beauftragten ein Dokument aus, das dem Muster in Anlage 35 entspricht, sofern diese Beschwerde beziehungsweise Klage gegen einen Beschluss gerichtet ist, der die Entfernung aus dem Königreich mit sich bringt.

Dieses Dokument wird von Monat zu Monat verlängert, bis über die in vorhergehendem Absatz erwähnte Beschwerde beziehungsweise Klage befunden worden ist." Art. 71 - Die Artikel 112 und 113 desselben Erlasses, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 13. Juli 1992 und 22. November 1992, werden aufgehoben.

Art. 72 - In Titel III desselben Erlasses wird Kapitel Ibis, das die Artikel 113ter und 113quater enthält, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 19. Mai 1993 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 3. Februar 1995 und 22. November 1996, aufgehoben.

Art. 73 - Artikel 116 desselben Erlasses wird durch folgenden Absatz ergänzt: "Vorhergehender Absatz findet weder Anwendung auf den in Artikel 35 Absatz 1 vorgesehenen Fall noch bei Notifizierung eines Abweisungsbeschlusses." Art. 74 - In Artikel 119 Absatz 2 desselben Erlasses werden die Wörter "fünfzehn Tage" durch die Wörter "fünfundvierzig Tage" ersetzt.

Art. 75 - Anlage 6 zum selben Erlass wird durch eine neue Anlage 6 ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 76 - Anlage 7 zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 2. April 1984, wird durch eine neue Anlage 7 ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 77 - Anlage 8 zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 2. April 1984, wird durch eine neue Anlage 8 ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 78 - Anlage 9 zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 2. April 1984, wird durch eine neue Anlage 9 ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 79 - Anlage 11bis zum selben Erlass, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 19. Mai 1993 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 31. Dezember 1993, 9. Juli 2000, 11. Mai 2005 und 17. September 2005, wird durch eine neue Anlage 11bis ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 80 - Anlage 13bis zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 4. Juli 2001 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 11. Mai 2005 und 17. September 2005, wird durch eine neue Anlage 13bis ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 81 - Anlage 13ter zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 4. Juli 2001 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 11. Mai 2005 und 17. September 2005, wird aufgehoben.

Art. 82 - Anlage 13quater zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 4. Juli 2001 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 11. Mai 2005 und 17. September 2005, wird durch eine neue Anlage 13quater ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 83 - Anlage 15 zum selben Erlass, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 16. August 1984, 28. Januar 1988 und 17.

September 2005, wird durch eine neue Anlage 15 ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 84 - Anlage 15bis zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 3. März 1994 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 17. September 2005, wird durch eine neue Anlage 15bis ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 85 - Anlage 15ter zum selben Erlass, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 3. März 1994 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 9. Juli 2000 und 17. September 2005, wird durch eine neue Anlage 15ter ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 86 - Anlage 16 zum selben Erlass, abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 17. September 2005, wird durch eine neue Anlage 16 ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 87 - Anlage 17 zum selben Erlass, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 16. August 1984, 13. Juli 1992, 31. Dezember 1993, 9. Juli 2000, 11. Mai 2005 und 17. September 2005, wird durch eine neue Anlage 17 ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 88 - Anlage 25 zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 17. Januar 2005 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 17. September 2005, wird durch eine neue Anlage 25 ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 89 - Anlage 25bis zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 17. Januar 2005 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 17. September 2005, wird aufgehoben.

Art. 90 - Anlage 25ter zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 25. September 1991 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 13. Juli 1992, 9. Juli 2000, 11. Mai 2005 und 17. September 2005, wird aufgehoben. Art. 91 - Anlage 25quater zum selben Erlass, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 11. Dezember 1996 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 9. Juli 2000, 11. Mai 2005 und 17. September 2005, wird durch eine neue Anlage 25quater ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 92 - Anlage 26 zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 17. Januar 2005 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 17. September 2005, wird durch eine neue Anlage 26 ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 93 - Anlage 26bis zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 17. Januar 2005 und abgeändert durch den Königlichen Erlass vom 17. September 2005, wird aufgehoben.

Art. 94 - Anlage 26ter zum selben Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 4. Juli 2001 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 11. Mai 2005 und 17. September 2005, wird aufgehoben.

Art. 95 - Anlage 26quater zum selben Erlass, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 11. Dezember 1996 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 9. Juli 2000, 11. Mai 2005 und 17. September 2005, wird durch eine neue Anlage 26quater ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 96 - Anlage 34 zum selben Erlass, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 13. Juli 1992, 31. Dezember 1993, 9. Juli 2000, 11. Mai 2005 und 17. September 2005, wird aufgehoben.

Art. 97 - Anlage 35 zum selben Erlass, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 28. Januar 1988, 13. Juli 1992 und 17.

September 2005, wird durch eine neue Anlage 35 ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 98 - Anlage 36 zu vorliegendem Erlass, ersetzt durch den Königlichen Erlass vom 4. Juli 2001 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 11. Mai 2005 und 17. September 2005, wird aufgehoben.

Art. 99 - Anlage 39 zum selben Erlass, eingefügt durch den Königlichen Erlass vom 19. Mai 1993 und abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 31. Dezember 1993, 9. Juli 2000 und 11. Mai 2005, wird durch eine neue Anlage 39 ersetzt, die vorliegendem Erlass beigefügt ist.

Art. 100 - Die Anlagen 11ter, 13quinquies, 14ter, 16bis, 16ter, 39bis, 39ter, 40 und 41, die vorliegendem Erlass beigefügt sind, werden in die Anlagen zum Königlichen Erlass vom 8. Oktober 1981 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern eingefügt.

Art. 101 - Die abgeänderten Bestimmungen der Artikel 13, 16, 17 Nr. 1, 18 Nr. 2, 3 und 4, 20 Nr. 3, 4 und 5, 22, 23 Nr. 1 und 3, 24 bis 30, 32, 33, 61, 64, 67 und 75 bis 78 bleiben ebenfalls in Kraft, bis alle Ausländerausweise erneuert worden sind.

Der Minister, der für die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern zuständig ist, bestimmt in einem im Belgischen Staatsblatt veröffentlichten Erlass, zu welchem Datum diese Erneuerung abgeschlossen ist.

Art. 102 - In Abweichung von Artikel 36 desselben Erlasses, wie abgeändert durch Artikel 20 des vorliegenden Erlasses, wird die Ersetzung auf dem neuen Schein nicht vermerkt und entspricht das Verfalldatum des neuen Scheins nicht dem auf dem ersetzten Schein vermerkten Datum, sofern: 1. der betreffende Ausländer für einen ersten Ausländerausweis in Betracht kommt, der den Mustern in den Anlagen 6 bis 9 entspricht, wie ersetzt durch die Artikel 75 bis 78 des vorliegenden Erlasses und 2.auf dem ersetzten Ausländerausweis nicht vermerkt ist, dass dem Ausländer der Aufenthalt für bestimmte Dauer erlaubt oder gestattet ist.

Art. 103 - Die Bestimmungen des vorliegenden Erlasses treten am 1.

Juni 2007 in Kraft.

Art. 104 - Unser Minister, der für die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern zuständig ist, ist mit der Ausführung des vorliegenden Erlasses beauftragt.

Gegeben zu Brüssel, den 27. April 2007 ALBERT Von Königs wegen: Der Vizepremierminister und Minister des Innern P. DEWAEL Voor de raadpleging van de tabel, zie beeld

Etaamb biedt de inhoud van de Belgisch Staatsblad aan gesorteerd op afkondigings- en publicatiedatum, behandeld om gemakkelijk leesbaar en afprintbaar te zijn, en verrijkt met een relationele context.
^