Wet van 30 juni 1994
gepubliceerd op 23 april 2013
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Wet ter bescherming van de persoonlijke levenssfeer tegen het afluisteren, kennisnemen en opnemen van privécommunicatie en -telecommunicatie. - Officieuze coördinatie in het Duits

bron
federale overheidsdienst binnenlandse zaken
numac
2013000250
pub.
23/04/2013
prom.
30/06/1994
staatsblad
http://www.ejustice.just.fgov.be/cgi/article_body.pl?language=nl&c(...)
Document Qrcode

FEDERALE OVERHEIDSDIENST BINNENLANDSE ZAKEN


30 JUNI 1994. - Wet ter bescherming van de persoonlijke levenssfeer tegen het afluisteren, kennisnemen en opnemen van privécommunicatie en -telecommunicatie. - Officieuze coördinatie in het Duits


De hiernavolgende tekst is de officieuze coördinatie in het Duits van de wet van 30 juni 1994 ter bescherming van de persoonlijke levenssfeer tegen het afluisteren, kennisnemen en opnemen van privécommunicatie en -telecommunicatie (Belgisch Staatsblad van 24 januari 1995), zoals ze werd gewijzigd bij de wet van 26 juni 2000 betreffende de invoering van de euro in de wetgeving die betrekking heeft op aangelegenheden als bedoeld in artikel 78 van de Grondwet (Belgisch Staatsblad van 29 juli 2000).

Deze officieuze coördinatie in het Duits is opgemaakt door de Centrale Dienst voor Duitse vertaling in Malmedy.

MINISTERIUM DER JUSTIZ 30. JUNI 1994 - Gesetz über den Schutz des Privatlebens vor Abhören, Kenntnisnahme und Aufzeichnung von Privatgesprächen und privaten Fernmeldeverbindungen Artikel 1 - [Abänderungsbestimmung] Art.2 - [Abänderungsbestimmung] Art. 3 - [Abänderungsbestimmung] Art. 4 - [Abänderungsbestimmung] Art. 5 - Der König kann durch einen im Ministerrat beratenen Erlass ausschliesslich zur Verhütung der in den Artikeln 259bis und 314bis des Strafgesetzbuches erwähnten Vergehen die Werbung, den Verkauf, das Anbieten zum Kauf, den Ankauf, den Verleih, den Besitz, die Abtretung, die Herstellung, die Einfuhr, die Ausfuhr und den Transport von Geräten oder Gerätekombinationen reglementieren, die entworfen oder hergestellt werden, um das Abhören, die Kenntnisnahme und die Aufzeichnung von Privatgesprächen oder privaten Fernmeldeverbindungen unter Verstoss gegen die Artikel 259bis und 314bis des Strafgesetzbuches zu ermöglichen, oder die als solche dargestellt werden.

Art. 6 - Verstösse gegen die Bestimmungen der aufgrund von Artikel 5 ergangenen Königlichen Erlasse werden mit einer Geldbusse von 200 bis zu 20.000 [EUR] geahndet.

Die in Absatz 1 vorgesehenen Strafen werden verdoppelt, wenn ein in diesem Absatz erwähnter Verstoss begangen wird binnen fünf Jahren nach Verkündung eines wegen eines dieser Verstösse auf Verurteilung lautenden Urteils oder Entscheids, die rechtskräftig geworden sind. [Art. 6 Abs. 1 abgeändert durch Art. 2 des G. vom 26. Juni 2000 (B.S. vom 29. Juli 2000)] Art. 7 - Unbeschadet der Befugnisse der Gerichtspolizeioffiziere sind die Bediensteten, die vom Minister der Wirtschaftsangelegenheiten, vom Minister des Verkehrswesens oder von dem für das Post-, Telegrafen- und Telefonwesen zuständigen Minister zu diesem Zweck bestellt werden, dazu befugt, die in Artikel 6 erwähnten Verstösse zu ermitteln und durch Protokolle, die bis zum Beweis des Gegenteils Beweiskraft haben, festzustellen.

Die aufgrund von Absatz 1 bestellten Bediensteten üben die in den Artikeln 7 und 8 bestimmten Befugnisse unter der Aufsicht des Generalprokurators aus.

Art. 8 - Die in Artikel 7 erwähnten Bediensteten können bei der Erfüllung ihres Auftrags: 1. während der Öffnungs- beziehungsweise Arbeitszeiten Werkstätten, Betriebsgebäude, angrenzende Höfe und dazugehörige eingefriedete Grundstücke, zu denen sie für die Erfüllung ihres Auftrags Zugang haben müssen, unter Ausschluss der Privatwohnung, betreten, 2.bei dieser Gelegenheit alle zweckdienlichen Feststellungen machen, sich die für ihre Ermittlungen und Feststellungen erforderlichen Unterlagen, Belege, Bücher und Gegenstände vorlegen lassen und diese beschlagnahmen.

Werden die in Artikel 7 erwähnten Bediensteten bei der Ausführung ihres Auftrags behindert, können sie die Unterstützung der Staatsgewalt anfordern.

Art. 9 - Jegliche Behinderung der Ausführung des Auftrags der in Artikel 7 erwähnten Bediensteten wird mit einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten bis zu einem Jahr und mit einer Geldbusse von 200 bis zu 20.000 [EUR] oder mit nur einer dieser Strafen geahndet. [Art. 9 abgeändert durch Art. 2 des G. vom 26. Juni 2000 (B.S. vom 29.

Juli 2000)] Art. 10 - Unbeschadet der Anwendung von Artikel 6 Absatz 2 des vorliegenden Gesetzes finden alle Bestimmungen von Buch I des Strafgesetzbuches, einschliesslich Kapitel VII und Artikel 85, Anwendung auf die in den Artikeln 6 und 9 des vorliegenden Gesetzes erwähnten Verstösse.

Art. 11 - [Abänderungsbestimmung] Art. 12 - [Abänderungsbestimmung] Art. 13 - [Abänderungs- und Aufhebungsbestimmungen] Art. 14 - Die in Ausführung des vorliegenden Gesetzes ergangenen Erlasse werden vorher dem Ausschuss für den Schutz des Privatlebens, der durch Artikel 23 des Gesetzes vom 8. Dezember 1992 über den Schutz des Privatlebens hinsichtlich der Verarbeitung personenbezogener Daten eingesetzt worden ist, zur Stellungnahme vorgelegt.

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